
TacMed Symposium 2026 — Fachlehrgang für polizeilich-zivile Zusammenarbeit in taktischen Lagen
Dreitägiger Fachlehrgang für die Schnittstelle Polizei × ziviler Rettungsdienst in taktischen Lagen. Zwei parallele Gruppen (je 12 Plätze) mit gemeinsamem Großszenario an Tag 2 — geleitet von aktiven und ehemaligen spezialisierten Einsatzkräften der Polizei und der Bundeswehr.




Was du bekommst
Inhalte pro Gruppe
Die Gruppen trainieren am Samstag mit jeweils eigenem Schwerpunkt — am Sonntag arbeiten sie in der Großübung zusammen.
- Zielgruppe
- Aktive Polizei-Einsatzkräfte, Anwärter willkommen
Inhalte (Samstag)
- 01Ausrüstungscheck
- 02Verfahren & Lagezeichen (taktisch)
- 03Festnahmetechnik unter realistischen Bedingungen
- 04Force-on-Force mit Vollschutz, MMA-Handschuhen und Helm für Festnahmeszenarien
- 05Waffenhandling: Anschlagsarten in Bewegung
- 06Bewegungsarbeit im Gebäude
- 07TacMed-Auffrischung: Tourniquet, Woundpacking (Erstversorgung im Szenario)
Das sagen Kursteilnehmer
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Kursteilnehmer
Feedback aus dem TECC Kurs
Kursinhalte4 Module
Das TacMed Symposium 2026 ist ein dreitägiger Fachlehrgang, der die Schnittstelle zwischen polizeilicher Einsatzführung und ziviler Notfallmedizin im taktischen Kontext trainiert. Begrenzt auf 24 Plätze — 12 Polizei, 12 Zivil — mit gemeinsamem Großszenario am letzten Tag.
Warum dieses Symposium?
In jeder ernsten Lage treffen sich Polizei und Rettungsdienst an einer Naht: die Polizei hält die Bedrohung, der Rettungsdienst versorgt die Verletzten. Diese Naht funktioniert nur, wenn beide Seiten die Arbeit der anderen verstehen. Das Symposium trainiert genau diese Schnittstelle — nicht als Theorieblock, sondern in zwei parallelen Schwerpunkt-Gruppen und einem gemeinsamen Großszenario.
Großübung am Sonntag — Polizei + Zivil gemeinsam
Mehrere Szenarien, in denen die Polizei drinnen die Lage führt und die zivilen Einsatzkräfte draußen den CCP betreiben — mit Verlagerung des CCP unter Druck (weil etwas passiert ist), Wechsel Indoor/Outdoor, Übergabe-Drill. Das ist die Stelle, an der die Trennung der beiden Gruppen aufgelöst wird und beide Welten zusammenarbeiten.
Zertifizierung und Anrechenbarkeit
Nach bestandener Teilnahme erhältst du drei Zertifikate, die deine Ausbildung dokumentieren. Die Fortbildungsstunden des Symposiums sind als Pflichtfortbildung für Rettungssanitäter (RS) und Notfallsanitäter (NotSan) anrechenbar. Für Polizeibeamte ist die Teilnahme als dienstliche Fortbildung einreichbar — eine entsprechende Rechnung wird ausgestellt.
Ausbilderteam
Vier Ausbilder mit operativer Erfahrung in genau den Welten, die hier zusammenkommen: zehn Jahre Polizei SE, Medic einer spezialisierten Polizei-Einheit, spezialisierte Kräfte der Bundeswehr und ehemaliger Soldat mit Medic-Qualifikation. Kein Frontalunterricht — alle Trainer sind im Szenario aktiv dabei.
Voraussetzungen
Gruppe Polizei: aktive Einsatzkräfte aller Einheiten, Anwärter ausdrücklich willkommen. Gruppe Zivil: medizinische Qualifikation auf Niveau TECC, EEH-B, Medic, RS, NotSan oder vergleichbar — die Gruppe ist nicht für medizinische Anfänger gedacht.
Rahmenprogramm
Samstagabend gemeinsames Grillen mit Networking-Charakter — der Austausch zwischen den beiden Welten ist ein erklärtes Ziel des Symposiums. Wir holen voraussichtlich ausgewählte Material-Partner dazu, mit denen du direkt sprechen kannst.
Häufige Fragen
Jetzt Platz sichern — 399€
Nord-Hessen · 3 Tage (Fr–So) inkl. Abendprogramm · 3.–5. Juli 2026
Weitere Kurse
AusverkauftTCR Medic Operator Kurs
2-tägiges Intensivtraining in taktischer Notfallmedizin. Live Tissue Training, MARCH-Algorithmus und 2 internationale Zertifikate (C-TECC, Stop The Bleed).
AusverkauftWorkshop Taktische Einsatzmedizin
10-stündiger Workshop: Kompletter MARCH-PAWS Algorithmus inkl. invasiver Maßnahmen. Für medizinisches Fachpersonal und Provider aus Behörden.

TECC Kurs — Damit du im Einsatz Leben rettest, nicht nur Erste Hilfe leistest
Erweiterter TECC-Zertifikatskurs mit 3 international gültigen Zertifikaten, Naloxon-Schulung und optionalen Medic-Modulen. Live Tissue Training, MARCH-PAWS, invasive Maßnahmen nach C-TECC-Richtlinien — plus Training unter realistischem Einsatzstress durch SOF-Ausbilder. Für Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundeswehr und Zivilisten.