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BundeswehrDeutschlandAktualisiert: 7. Oktober 2026Spezialisierte Kräfte des Heeres mit Erweiterter Grundbefähigung
Die Spezialisierten Kräfte des Heeres mit Erweiterter Grundbefähigung (EGB) schließen die Fähigkeitslücke zwischen regulären Fallschirmjägern und dem KSK. Das reformierte Potenzialfeststellungsverfahren bewertet nicht einzelne Tests, sondern das Gesamtbild über drei Wochen, mit OC-Begleitung, Punktesystem und gezielter Charakterbewertung.
Die EGB-Kräfte gehören zur Luftlandebrigade 1 der Division Schnelle Kräfte. Ihre Aufgaben umfassen direkte taktische Unterstützung von Spezialkräften, Geiselbefreiungsunterstützung, Jagdkampf und Panzerabwehr hinter feindlichen Linien sowie Ausbildung verbündeter Kräfte. Vier EGB-Kompanien existieren in der Bundeswehr: die 2. und 3. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 (Zweibrücken) und des Fallschirmjägerregiments 31 (Seedorf).
Das bisherige Auswahlverfahren stammte von 2008 und wurde durch das Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf grundlegend überarbeitet. Die Sudan-Evakuierung im April 2023, bei der EGB-Fallschirmjäger eine zentrale Rolle bei der Extraktion spielten, unterstrich den Bedarf an mehr qualifiziertem Personal. Der zentrale Unterschied des neuen Potenzialfeststellungsverfahrens: Statt eines reinen Bestehen-oder-Scheitern-Tests wird das Gesamtbild der gesamten 3-Wochen-Periode bewertet.
Das Punktesystem: Bewertet wird über ein Punktesystem; die Schwellen kennen wir aus der Kandidatenbegleitung, veröffentlichen sie aber nicht. Schwächen in einer Disziplin können durch Stärken in einer anderen ausgeglichen werden. Kandidaten erfahren nicht, ob sie einzelne Zeitvorgaben erreicht haben, erst das Gesamtbild entscheidet. Jede Kandidatengruppe wird durchgehend von einem OC-Team (Observer and Controller) aus zwei erfahrenen EGB-Soldaten begleitet, das Verhalten, Charakter und Leistungsfähigkeit über alle drei Wochen dokumentiert. OC-Gespräch mit Feedback folgt an Tag 16.
Nach bestandenem Potenzialfeststellungsverfahren folgt die rund 12-monatige Pipeline-Ausbildung, größtenteils am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpezlOp) in Pfullendorf. Erst nach Abschluss aller fünf Pflichtmodule erhält ein Soldat das EGB-Sonderabzeichen.
EGB Auswahlverfahren als Frau bestanden, Feedback Interview PPF Coaching
Das organisatorische Rückgrat: jeweils die 2. und 3. Kompanie der Fallschirmjägerregimenter 26 (Zweibrücken) und 31 (Seedorf), zusammen 4 EGB-Kompanien. Sie stellen die Masse der EGB-Kräfte und sind der Regelweg für Bewerber. Im Juli 2026 wurde berichtet, diese 4 Kompanien sollten künftig in einem gemeinsamen Verband zusammengeführt werden. Eine offizielle Bestätigung der Bundeswehr liegt dazu bislang nicht vor, der Bericht ist entsprechend als unbestätigt zu behandeln.
Spezialisierter Zug der Fallschirmjägertruppe. Sein Auftrag sind Vorauskräfte-Aufgaben: Er wird der eigenen Truppe vorausgeschickt, um Behelfslandebahnen und Absetzzonen zu erkunden und zu sichern. Zu den Zugangswegen veröffentlicht die Bundeswehr keine eigene Verfahrensbeschreibung, der Weg führt über den EGB-Bereich der Fallschirmjägertruppe. Verbindliche Auskunft geben nur die Karriereberatung und das jeweilige Regiment.
EGB-befähigte Kräfte der Pioniertruppe. Sie bringen Pionierfähigkeiten wie Sprengen und das Überwinden von Hindernissen in das Aufgabenspektrum der spezialisierten Kräfte ein.
Auf Informationsgewinnung im Einsatzgebiet spezialisierte Kräfte. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kontakt zu Menschen vor Ort und der Auswertung dieser Informationen, nicht auf technischer Aufklärung. Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz spielen für diesen Auftrag eine erkennbar größere Rolle als in den Kampfkompanien.
Das Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf (Niedersachsen) beherbergt zwei EGB-Kompanien (2. und 3. Kompanie). Das Regiment hat das reformierte Potenzialfeststellungsverfahren entwickelt und erprobt.
Das Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) stellt ebenfalls zwei EGB-Kompanien (2. und 3. Kompanie). Beide Regimenter gehören zur Luftlandebrigade 1.
Das Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in der Staufer-Kaserne Pfullendorf ist der Hauptausbildungsstandort für die Pipeline. Hier finden Nahkampf, Schießtechnik, Gefechtsdrillschießen, SERE und CFR-B statt.
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Die Zeitvorgaben und Kernstationen stammen von bundeswehr.de. Ablauf und Stationen im Detail kennen wir aus den Erfahrungsberichten der Kandidaten, die wir begleitet haben.
Die ersten zwei Wochen dienen der Vorbereitung und Einweisung. Körperliche Fitness wird vorausgesetzt und nicht gezielt trainiert. Jede Kandidatengruppe erhält ein OC-Team aus zwei erfahrenen EGB-Soldaten, das die Bewerber durchgehend begleitet, erste Eindrücke werden bereits hier gebildet, nicht erst in der Prüfungswoche.
Die eigentliche Auswahlwoche: Bewertet wird über ein Punktesystem. Schwächen in einer Disziplin können durch Stärken ausgeglichen werden. Tag 3 ist der härteste: kein Essen, Wecken vor 04:00 Uhr, maximale Einzelbelastung ohne Erholungsphasen. Kandidaten erfahren nicht, ob sie einzelne Zeitvorgaben erfüllt haben, das Gesamtbild entscheidet.
① Seilstation an Tag 18, häufigster Einzelrauswurf. ② Gepäckkontrolle: verbotene Gegenstände (Ibuprofen, Getränke, private Verpflegung). ③ Überlastungsverletzungen in der Vorbereitungsphase. ④ Kognitive Tests unter Schlafentzug (Isolationsphase). ⑤ GSV-Zurückhaltung: junge Dienstgrade, die sich nicht einbringen, fallen beim OC-Team auf.
Erstes Pflichtmodul der 12-monatigen Pipeline. Zwei Wochen Nahkampfausbildung in verschiedenen Techniken zur Selbstverteidigung und Festnahme von Zielpersonen ohne Schusswaffen. Training am AusbZSpezlOp Pfullendorf.
Schießausbildung auf Spezialkräfte-Niveau: Kandidaten lernen, in Winkeln von nur 5 Grad an Kameraden vorbeizuschießen, dieses Niveau gibt es in der Bundeswehr sonst nur beim KSK. Aufbauend folgen taktische Scharfschießübungen unter Bewegung und in realistischen Gefechtsszenarien.
Survival, Evasion, Resistance and Extraction, inkl. Resistance to Interrogation (Widerstand gegen Verhör). Gilt als eine der physisch und psychisch forderndsten Ausbildungsphasen und geht an die Grenzen des im Training Möglichen.
Erweiterte medizinische Ausbildung: intravenöse Zugänge legen, Tourniquets anlegen, schwere Blutungen mit Spezialtechniken versorgen. Im EGB-Einsatz ist der nächste Arzt oft weit entfernt, jeder EGB-Soldat ist gleichzeitig taktischer Sanitäter.

Das EGB-Sonderabzeichen, nach erfolgreich abgeschlossener 12-monatiger Pipeline-Ausbildung verliehen
Nach bestandenem Potenzialfeststellungsverfahren beginnt die rund 12-monatige Pipeline-Ausbildung mit fünf Pflichtmodulen: Nahkampf EGB, Schießtechnik EGB, Gefechtsdrillschießen EGB, SERE Level C (inkl. Resistance to Interrogation) und Combat First Responder Bravo. Typische Vorbereitungsfehler: zu früh mit Plattenträger trainieren (Überlastungsverletzungen), Grundlagenausdauer nicht kugelsicher aufbauen, kognitive Vorbereitung für Isolationsphase und Hallenparcours weglassen. Erst nach Abschluss aller Pflichtmodule erhält ein Soldat das EGB-Sonderabzeichen.
Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz, abhängig von Laufbahn und Dienstgrad. Hinzu kommen verwendungsbezogene Zulagen und bei Auslandseinsätzen der Auslandsverwendungszuschlag.
Gehalt und Zulagen der Spezialkräfte →
Spezialisierte Kräfte des Heeres (EGB): Fallschirmjäger-Elite mit erweiterter Grundbefähigung
5 fatale Vorbereitungs-Fehler vor EGB PFV / KSK PFV / KSM (Markus Gaul)
Marschleistung steigern für KSK PFV 2, KSM, EGB etc.
Wie du ein Auswahlverfahren trotz 80% Ausfallquote bestehst
Auszüge aus öffentlich verfügbaren Interviews mit ehemaligen Operatoren — Rolle und Dienstzeit dokumentiert.
„Beim 7000er musst du Körner für die restliche Woche behalten. Wer am Anfang alles raushaut, ist danach komplett geöffnet, und das Auswahlverfahren geht noch tagelang weiter.“
„Frist beim 7-Kilometer-Marsch ist 52 Minuten. Spitzenleute laufen 33 bis 34. Wenn du unter 45 läufst, bist du sehr gut dabei, aber die Frage ist immer: wie fit bist du noch danach?“
„200 Meter Kleiderschwimmen in 8 Minuten ist Frist. Da fliegt eine ganze Handvoll raus. Wer schwimmtechnisch nicht gut ist, sollte das gezielt trainieren, vor allem das Uniform-Auswerfen vorher: Frist 3 Minuten 20.“
„Ich bin generell langsam angefangen, konträr zu den meisten, die overpaced losrennen. Später konstant durchgezogen, stabil gehalten. Im Auswahlverfahren ist Stabilität wertvoller als Spitzenleistung.“
„Alle reden über Mindset. Aber auf einmal kommt das Ding, und du liegst am Boden. Dein Mindset lässt sich nicht wegreden, wenn die Realität dich trifft. Du musst es vorher unter echten Belastungen aufgebaut haben.“
„Fernspäher sind spezialisierte Aufklärungskräfte für Informationsgewinnung weit hinter feindlichen Linien. Wir sind das Auge in einem Raum, in dem sonst keiner ist. Was bewegt sich beim Feind, was plant er, welche Infrastruktur ist kritisch. Auf unseren Ergebnissen basieren Entscheidungen, wie etwas angegriffen oder verteidigt wird.“
„Wir mussten den 7.000-Meter-Lauf mit Sturmhaube laufen, weil das gefilmt wurde. Die Haube wird vorne feucht, du kriegst nicht richtig Luft, und du läufst das Ding damit. Doppelbelastung von Anfang an, und das ist Bestandteil des Verfahrens. Wer nicht damit rechnet, dass es solche Zusatz-Lagen gibt, ist schon mental im Nachteil.“
Die EGB-Kräfte schließen die Fähigkeitslücke zwischen regulären Fallschirmjägern und dem KSK. Sie unterstützen das KSK direkt bei Operationen, führen aber auch eigenständige Aufgaben wie Jagdkampf und Panzerabwehr hinter feindlichen Linien durch. Die Pipeline dauert 12 Monate (KSK: rund 2 Jahre). EGB-Bewerber müssen vor dem PFV bereits sprungtauglich sein, beim KSK ist die Fallschirmausbildung Teil der Pipeline.
Nein. Die Spezialisierten Kräfte des Heeres mit erweiterter Grundbefähigung sind Einheiten und Teileinheiten des Heeres, nicht des Kommandos Spezialkräfte. Den größten Teil stellen die 4 EGB-Kompanien der Fallschirmjägerregimenter 26 und 31, daneben gibt es weitere EGB-befähigte Kräfte. Das Fähigkeitsprofil soll die Lücke zwischen regulären Fallschirmjägern und dem KSK schließen, und im Einsatz unterstützen EGB-Kräfte das KSK. Eine Unterstellung unter das KSK ist damit aber nicht verbunden, und die Auswahlverfahren sind getrennt.
Der Fallschirmspezialzug (FschSpezZg) ist ein spezialisierter Zug der Fallschirmjägertruppe. Er wird der eigenen Truppe vorausgeschickt und erkundet und sichert Behelfslandebahnen und Absetzzonen, bevor die Hauptkräfte nachkommen. Der Weg dorthin führt über den EGB-Bereich der Fallschirmjägertruppe. Eine eigene öffentliche Verfahrensbeschreibung veröffentlicht die Bundeswehr nicht, verbindlich Auskunft geben die Karriereberatung und das jeweilige Regiment.
Bewertet wird über ein Punktesystem; die Schwellen kennen wir aus der Kandidatenbegleitung, veröffentlichen sie aber nicht. Schwächen in einer Disziplin können durch Stärken in einer anderen ausgeglichen werden. Kandidaten erfahren nicht, ob sie einzelne Zeitvorgaben erreicht haben, erst das Gesamtbild der gesamten Woche entscheidet. Die Gesamtwertung aus allen Disziplin-Punkten, kombiniert mit dem OC-Urteil, bestimmt das Bestehen.
Belegte Mindestwerte (bundeswehr.de): 7000m Gepäcklauf ≤ 52:00 Min mit 20 kg, 200m Kleiderschwimmen ≤ 8:00 Min, Hindernisbahn ≤ 2:20 Min, 10km Eilmarsch ≤ 80:00 Min. Einen Cooper-Test gibt es im EGB-Verfahren nicht. Dazu kommen weitere, nicht öffentlich normierte Stationen: Isolationsphase, Hallenparcours, Combat-Mindset-Gasse, Recce Run, Abseilen und Floßbau. Die Bewertung erfolgt holistisch über die gesamte Prüfungswoche.
Das alte Verfahren von 2008 wurde grundlegend überarbeitet. Kernunterschied: Nicht ein einzelner Test entscheidet, sondern das Gesamtbild der 3-Wochen-Periode. OC-Teams begleiten Kandidaten durchgehend, erste Eindrücke entstehen bereits in den Vorbereitungswochen. Neue Stationen wie Isolationsphase, Combat-Mindset-Gasse und Recce Run testen mentale und kognitive Belastbarkeit gezielt. Die Bestehensquote stieg im reformierten Verfahren auf ca. 81% (in dokumentierten Durchgängen).
Eine der kritischsten Stationen: Kandidaten werden unter Musik-Beschallung gehalten und haben nur 2–3 Stunden Schlaf. Direkt danach folgen Konzentrationstests, Merkaufgaben und der Hallenparcours mit Rechenaufgaben pro Station sowie Puzzle- und Seilstation. Diese Kombination aus Schlafentzug und kognitiver Belastung ist das, was die wenigsten Bewerber systematisch trainieren.
Weil das PFV nicht hauptsächlich ein Sporttest ist. Wer fit ist, übersteht die physische Phase. Danach beginnt das eigentliche Sieben: Isolationsphase mit Schlafentzug, Recce Run (Merkleistung unter Belastung), Hallenparcours mit Rechenaufgaben. Die Seilstation an Tag 18 ist der häufigste Einzelrauswurf. GSV-Zurückhaltung, junges Dienstgrad, das sich nicht einbringt, ist ebenfalls ein klassischer Rauswurfgrund. Fitness ist die Eintrittskarte. Sie ist kein Garant.
Mindestens 9–12 Monate vor dem PFV. Typische Fehler: zu früh Plattenträger einsetzen (Überlastungsverletzungen), Grundlagenausdauer nicht kugelsicher aufbauen, kognitive Vorbereitung für Isolationsphase und Parcours weglassen. Wer mit einem 7000m-Wert deutlich über 52 Minuten startet, braucht einen strukturierten Aufbau ohne Last, unkontrolliertes Hochtraining ist der häufigste Verletzungsgrund.
Im reformierten Verfahren bestanden im ersten dokumentierten Durchgang 97 von 118 Bewerbern (96 Männer und eine Frau, rund 82 %), neun davon mit Auflagen für Nachweise. Der Grund: Das neue System ist auf Potenzialerkennung statt Aussieben ausgelegt. Die eigentliche Selektion erfolgt dann während der 12-monatigen Pipeline-Ausbildung.
Tag 3 ist der härteste Tag der Prüfungswoche: kein Essen, Wecken vor 04:00 Uhr, maximale Einzelbelastung ohne Erholungsphasen. Hier zeigt sich, wer unter extremer Erschöpfung noch funktionsfähig bleibt. OC-Teams beobachten das Verhalten unter diesem Druck besonders genau.
Weil er Körper und Kopf gleichzeitig prüft. Der Hallenhindernisparcours ist kein reiner Geschicklichkeitstest. Zwischen Balancieren, Klettern und Springen musst du an einzelnen Stationen Rechen- und Denkaufgaben lösen, also kognitive Leistung unter körperlicher Erschöpfung abrufen. Genau diese Kombination siebt aus: Wer rein konditionell stark ist, unter Belastung aber nicht mehr klar denkt, scheitert hier. Dazu kommt eine bewusste Härte, die in keiner Normtabelle steht. Du erfährst während des Verfahrens nicht, ob du die Zeitvorgaben für den Parcours, den Gepäckmarsch oder das Kleiderschwimmen eingehalten hast. Es gibt kein Leistungsfeedback. Das zwingt dich, ohne äußere Bestätigung konstant zu liefern, statt dich von einem vermeintlichen Fehler aus dem Konzept bringen zu lassen. Für die Vorbereitung heißt das: Trainiere kognitive Aufgaben gezielt nach körperlicher Belastung und übe Situationen, in denen du keine Rückmeldung bekommst und trotzdem die nächste Aufgabe sauber abarbeitest.
Ja. Die erste Fallschirmjägerin des FschJgRgt 31 in Seedorf hat die vollständige EGB-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und das EGB-Abzeichen erhalten. Es gelten dieselben Anforderungen und Normwerte für alle Bewerber.
Die Erweiterten Grundbefähigten sind dezentral in verschiedenen Verbänden des Heeres und der Streitkräftebasis stationiert, vor allem im Fallschirmjägerregiment 26 (Zweibrücken), Fallschirmjägerregiment 31 (Seedorf) und der Division Schnelle Kräfte. Der Heimatstandort hängt vom Bewerber-Verband ab.
Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz, abhängig von Laufbahn und Dienstgrad. Hinzu kommen Verwendungszuschläge für Spezialverwendungen wie Fallschirmsprungausbildung, Heeresbergführerausbildung oder Heeresminentaucher. Bei Auslandseinsätzen kommen Auslandsverwendungszuschläge und Erschwerniszulagen dazu, vergleichbar mit anderen Spezialverwendungen der Bundeswehr.
Nach bestandenem PFV folgen ein- bis dreijährige Spezialisierungslehrgänge: Fallschirmsprungausbildung (Statik / HALO / HAHO), Heeresbergführer, Heeresminentaucher, Scharfschütze, Sanitäter mit erweiterten Befähigungen, Fernspäher. Mehrfach-Spezialisierungen sind möglich und üblich.
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Behörden-Quellen, auf denen die Angaben dieser Seite basieren — zuletzt geprüft am 02.07.2026.
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