Kognitive Tests

Wiener Testsystem: Was dich erwartet — und wie du bestehst.

Der Wiener Test ist der häufigste kognitive Leistungstest im Auswahlverfahren deutscher Spezialeinheiten. Er prüft Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Belastbarkeit unter Zeitdruck — alles am Bildschirm, alles unter Zeitdruck. 73% der Bewerber scheitern nicht am Sport, sondern genau hier.

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Was ist das Wiener Testsystem?

Das Wiener Testsystem (WTS) ist ein computergestütztes psychologisches Testverfahren, entwickelt von der österreichischen Firma Schuhfried. Es gilt international als eines der am besten validierten Testsysteme für kognitive Leistungsdiagnostik und wird in über 80 Ländern eingesetzt — von der Verkehrspsychologie über die klinische Diagnostik bis zum Personalauswahlverfahren bei Behörden und Spezialeinheiten.

Im Kontext des Auswahlverfahrens (EAV) für Spezialeinheiten misst der Wiener Test gezielt die kognitiven Fähigkeiten, die im Einsatz überlebenswichtig sind: Wie schnell reagierst du auf unerwartete Reize? Wie präzise arbeitest du unter Stress? Wie lange hältst du deine Konzentration aufrecht, wenn der Druck steigt?

Die Testung findet am Bildschirm statt, meistens über eine spezielle Eingabetastatur. Je nach Einheit und Testprofil werden unterschiedliche Module kombiniert. Die Ergebnisse werden gegen eine Normgruppe verglichen — wer unter dem geforderten Normwert liegt, scheidet aus.

60 — 120 Min.
Dauer
Am Bildschirm
Durchführung
Normwertvergleich
Bewertung

Welche Module kommen im EAV vor?

Das Wiener Testsystem umfasst über 15 Module. Hier sind drei der häufigsten im Auswahlverfahren:

01

Reaktionstest (RT)

Misst: Reaktionsgeschwindigkeit

Auf visuelle oder akustische Reize so schnell und präzise wie möglich reagieren. Klingt simpel — unter Zeitdruck und nach stundenlangem Sporttest trennt sich hier die Spreu vom Weizen.

02

Determinationstest (DT)

Misst: Reaktion unter Mehrfachbelastung

Mehrere verschiedene Reize gleichzeitig — Farben, Töne, Positionen. Für jeden Reiz die richtige Taste. Das Tempo steigt kontinuierlich. Testet, wie du unter wachsendem Stress funktionierst.

03

Cognitrone (COG)

Misst: Konzentration & Vergleichsgenauigkeit

Abstrakte Figuren vergleichen und Abweichungen erkennen — unter Zeitdruck. Hier zählt nicht nur Schnelligkeit, sondern vor allem Genauigkeit. Ein klassischer Konzentrations-Killer.

Das sind nur 3 von über 15 Modulen. Von Merkfähigkeit über logisches Denken bis Daueraufmerksamkeit — welche davon in deinem EAV drankommen, hängt von der Einheit ab. Unsere App deckt 18 Trainingsmodule ab, abgestimmt auf reale EAV-Testprofile.

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Welche Einheiten nutzen den Wiener Test?

Im militärischen Bereich (KSK, EGB) kommen häufiger der CAT-Test oder eigene Testbatterien zum Einsatz. Die kognitiven Fähigkeiten sind aber übertragbar — wer sich auf den Wiener Test vorbereitet, profitiert auch bei anderen Testformaten.

Wie bereitest du dich auf den Wiener Test vor?

01

Schlaf & Regeneration

Kognitive Leistung ist direkt abhängig von Schlafqualität. In den Tagen vor dem EAV: 7-8 Stunden, fester Rhythmus, kein Bildschirm vor dem Einschlafen.

02

Kein Alkohol, keine Drogen

Nicht nur am Vortag — Tage vorher. Alkohol beeinträchtigt Reaktionszeit und Konzentration länger als die meisten denken.

03

Vertrautheit mit dem Format

Wer die Aufgabentypen kennt, verliert keine wertvolle Zeit mit Orientierung. Die erste Minute eines unbekannten Moduls ist oft die teuerste.

04

Geschwindigkeit vs. Genauigkeit

Je nach Modul wird beides unterschiedlich gewichtet. Beim Reaktionstest zählt Speed, beim Cognitrone eher Präzision. Den Unterschied zu kennen ist entscheidend.

05

Unter Zeitdruck trainieren

Entspannt am Schreibtisch eine Aufgabe lösen ist etwas völlig anderes als nach drei Stunden Sporttest. Trainiere kognitiv, wenn du bereits müde bist.

Unsere Lösung

Kognitive Vorbereitung — originalgetreu. Systematisch. Messbar.

Unsere App simuliert die Testmodule des Wiener Testsystems und trainiert exakt die kognitiven Fähigkeiten, die im Auswahlverfahren geprüft werden.

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  • Zeitdruck-Simulation — trainiere unter echten Bedingungen
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  • Von Trainern entwickelt, die das EAV selbst bestanden haben
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Häufige Fragen zum Wiener Test

Was ist der Wiener Test?+
Der Wiener Test (offiziell: Wiener Testsystem) ist ein computergestütztes psychologisches Testverfahren der Firma Schuhfried. Er misst kognitive Fähigkeiten wie Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Belastbarkeit unter Zeitdruck. Im Auswahlverfahren von Spezialeinheiten gehört er zu den häufigsten kognitiven Leistungstests.
Wie lange dauert der Wiener Test im Auswahlverfahren?+
Je nach Einheit und Modulauswahl dauert der kognitive Testblock 60 bis 120 Minuten. Die Prüfung findet am Bildschirm statt, die Eingabe erfolgt über eine spezielle Tastatur oder eine Standardtastatur. Nicht jede Einheit setzt alle Module ein — das Testprofil variiert.
Kann man den Wiener Test üben?+
Die kognitiven Fähigkeiten, die der Wiener Test prüft — Reaktion, Konzentration, Merkfähigkeit, logisches Denken — lassen sich gezielt trainieren. Wer die Aufgabentypen kennt und unter Zeitdruck geübt hat, geht deutlich souveräner in die Prüfung. Die kognitive Trainings-App von PPF Germany simuliert die relevanten Testmodule.
Welche Spezialeinheiten nutzen den Wiener Test?+
Das Wiener Testsystem wird von vielen deutschen Polizei-Spezialeinheiten eingesetzt, darunter SEK-Dienststellen in verschiedenen Bundesländern, die GSG9 der Bundespolizei und die ZUZ des Zolls. Im militärischen Bereich kommen häufiger der CAT-Test oder eigene Testbatterien zum Einsatz.
Was passiert, wenn man den kognitiven Test nicht besteht?+
In den meisten Auswahlverfahren ist der kognitive Test ein K.O.-Kriterium. Wer die Mindestanforderungen nicht erreicht, scheidet aus — unabhängig von der sportlichen Leistung. Eine erneute Bewerbung ist je nach Einheit nach 6 bis 12 Monaten möglich.
Ist der Wiener Test schwer?+
Der Test ist standardisiert und an einer Normgruppe geeicht. Die Aufgaben selbst sind nicht komplex, aber die Anforderungen bei Spezialeinheiten liegen deutlich über dem Durchschnitt. Entscheidend ist die Kombination aus Geschwindigkeit, Genauigkeit und Ausdauer unter Zeitdruck — genau das, was viele Bewerber unterschätzen.