Konzentrationstest

Konzentrationstest Prüft die Fähigkeit, über längere Zeit fehlerfrei und schnell auf Reize zu reagieren. Klassiker sind Durchstreichtests (z. B. d2) und computerbasierte Varianten im Wiener Testsystem. Standard in nahezu jedem Polizei- und Bundeswehr-Auswahlverfahren.

Bewertet werden zwei Größen gleichzeitig: Tempo (wie viele Reize bearbeitet wurden) und Sorgfalt (wie viele Fehler dabei passiert sind). Beides gegeneinander auszubalancieren ist der eigentliche Test, denn wer nur schnell arbeitet, produziert Fehler, und wer nur sorgfältig arbeitet, schafft das Pensum nicht. Die gute Nachricht: Konzentrationstests sind trainierbar. Wer das Aufgabenformat kennt und unter Zeitdruck geübt hat, verbessert seinen Wert deutlich, weil ein großer Teil des Ergebnisses auf Vertrautheit mit der Aufgabe und Stressresistenz beruht.

Auf einen Blick

Bewertet
Tempo + Sorgfalt
Klassiker
d2-Test, Wiener Testsystem
Dauer
wenige Minuten unter Zeitdruck
Trainierbar
Ja, durch Aufgaben-Übung

Häufige Fragen zu Konzentrationstest

Kann man einen Konzentrationstest üben?

Ja. Ein großer Teil des Ergebnisses hängt davon ab, ob man das Aufgabenformat kennt und unter Zeitdruck schon geübt hat. Wer regelmäßig Durchstreich- und Reaktionsaufgaben trainiert, steigert Tempo und Trefferquote spürbar.

Worauf wird beim Konzentrationstest geachtet?

Auf die Balance aus Geschwindigkeit und Genauigkeit. Reines Tempo mit vielen Fehlern wird genauso abgewertet wie fehlerfreies, aber zu langsames Arbeiten. Gefragt ist konstante Leistung über die gesamte Testdauer.

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