BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz)

Bundesamt für Verfassungsschutz

BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz) (Bundesamt für Verfassungsschutz) Inlandsnachrichtendienst des Bundes mit Sitz in Köln. Beobachtet extremistische und verfassungsfeindliche Bestrebungen sowie Spionage. Eigene Laufbahnen im gehobenen und höheren Dienst, kein Vollzugsdienst.

Anders als bei Polizei oder Bundeswehr gibt es beim Verfassungsschutz keinen klassischen Vollzugsdienst mit Uniform und Festnahmebefugnis: Der BfV beobachtet, sammelt und wertet aus, der polizeiliche Zugriff bleibt bei Polizei und BKA (Trennungsgebot). Gefragt sind entsprechend andere Profile, von Politik- und Islamwissenschaft über IT und Datenanalyse bis zu Sprachen. Der Einstieg erfolgt meist im gehobenen oder höheren Dienst, je nach Abschluss. Zentrale Hürde ist die erweiterte Sicherheitsüberprüfung, denn die Tätigkeit ist hochsensibel. Wer hier arbeiten will, sollte einen einwandfreien Hintergrund, analytisches Denken und Diskretion mitbringen, weniger sportliche Spitzenleistung.

Auf einen Blick

Typ
Inlandsnachrichtendienst
Sitz
Köln
Kein
Vollzugsdienst (Trennungsgebot)
Hürde
erweiterte Sicherheitsüberprüfung

Häufige Fragen zu BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz)

Hat der Verfassungsschutz polizeiliche Befugnisse?

Nein. Aufgrund des Trennungsgebots darf der BfV nur beobachten und auswerten, nicht festnehmen oder durchsuchen. Der polizeiliche Zugriff bleibt bei Polizei und BKA. Das prägt auch die gesuchten Berufsprofile.

Wie wird man beim BfV eingestellt?

Meist über den gehobenen oder höheren Dienst, je nach Abschluss, mit Profilen wie Politik- und Islamwissenschaft, IT oder Sprachen. Zentrale Voraussetzung ist eine bestandene erweiterte Sicherheitsüberprüfung.

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