Sicherheitsakademie (SIAK)
Sicherheitsakademie (SIAK) Die Sicherheitsakademie ist die Bildungseinrichtung des österreichischen Innenministeriums. Sie verantwortet die Polizeigrundausbildung sowie die Fort- und Führungskräfteausbildung und betreibt dafür Bildungszentren in den Bundesländern. Jeder österreichische Polizist durchläuft seine Grundausbildung im System der SIAK.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Träger
- Bundesministerium für Inneres
- Aufgabe
- Polizeiliche Aus- und Fortbildung
Verwandte Begriffe
- Polizeigrundausbildung (PGA)Die Polizeigrundausbildung ist die rund zweijährige Ausbildung österreichischer Polizisten an den Bildungszentren der Sicherheitsakademie. Sie kombiniert Rechtsfächer, Einsatztraining, Schießausbildung und Praktika in Polizeiinspektionen und endet mit der Dienstprüfung. Danach beginnt der Dienst als Exekutivbediensteter.
- Aufnahmeverfahren Polizei (Österreich)Das Aufnahmeverfahren der österreichischen Polizei ist mehrstufig: ein computergestützter schriftlicher Test (unter anderem Rechtschreibung und kognitive Aufgaben), ein Sporttest, eine polizeiärztliche Untersuchung und ein Aufnahmegespräch mit psychologischem Anteil. Wer besteht, startet in die Polizeigrundausbildung an einem Bildungszentrum der Sicherheitsakademie.
- BMI (Bundesministerium für Inneres)Das Bundesministerium für Inneres ist die oberste Sicherheitsbehörde Österreichs. Ihm unterstehen die Bundespolizei mit den Landespolizeidirektionen, das Bundeskriminalamt, die DSN und die Direktion für Spezialeinheiten mit dem EKO Cobra. Nicht zu verwechseln mit der Abkürzung BMI für den Body-Mass-Index in der medizinischen Eignungsprüfung.
- ExekutivdienstExekutivdienst ist in Österreich der Sammelbegriff für den uniformierten Polizeidienst, die Angehörigen heißen Exekutivbedienstete. Der Begriff entspricht in etwa dem deutschen Polizeivollzugsdienst und taucht in Ausschreibungen, Gesetzen und Dienstgraden der Bundespolizei auf.
- Landespolizeidirektion (LPD)Die Landespolizeidirektionen sind die Sicherheitsbehörden der österreichischen Bundespolizei auf Landesebene, eine pro Bundesland, also neun insgesamt. Ihnen unterstehen die Stadt- und Bezirkspolizeikommanden sowie die Polizeiinspektionen. Auch die Bewerbung zur Polizei läuft über die jeweilige LPD.
- Verwendungsgruppen E2b, E2a, E1Die österreichische Exekutive gliedert sich in Verwendungsgruppen: E2b sind eingeteilte Beamte nach der Grundausbildung, E2a dienstführende Beamte nach einem weiteren Ausbildungslehrgang, E1 leitende Beamte, also die Offiziersebene. Der Aufstieg von E2b nach E2a ist der klassische Karriereschritt im Exekutivdienst.
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