Feldwebel
Unteroffiziere mit Portepee bilden das Rückgrat der Truppe: Sie führen, bilden aus und sind fachliche Vorbilder. Der Feldwebel ist dabei der Einstieg in diese Laufbahn, über ihm folgen Oberfeldwebel und Hauptfeldwebel. Der Weg dorthin führt über die Grundausbildung, eine Verwendung und die Feldwebelausbildung mit militärfachlichem und führungsbezogenem Schwerpunkt. Gefragt sind Verantwortungsbereitschaft, fachliches Können und die Fähigkeit, unterstellte Soldaten zu führen und zu motivieren. Für viele ist die Feldwebellaufbahn attraktiv, weil sie früh Führungsverantwortung mit einem klaren Fachprofil verbindet.
Auf einen Blick
- Gruppe
- Unteroffiziere mit Portepee
- Funktion
- Trupp-/Gruppenführer
- Darüber
- Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel
- Weg
- Grundausb. + Feldwebelausbildung
Häufige Fragen zu Feldwebel
Welche Aufgabe hat ein Feldwebel?
Er führt einen Trupp oder eine Gruppe, bildet aus und ist fachliches Vorbild. Als Eingangsdienstgrad der Unteroffiziere mit Portepee ist er die erste echte Führungsebene zwischen Mannschaften und Offizieren.
Verwandte Begriffe
- OberfeldwebelUnteroffiziersdienstgrad mit Portepee, eine Stufe über dem Feldwebel. Typischerweise als Zugführer-Stellvertreter oder in verantwortungsvollen Fach- und Ausbilderfunktionen eingesetzt.
- HauptfeldwebelErfahrener Unteroffiziersdienstgrad mit Portepee. Oft als Kompaniefeldwebel (der sogenannte Spieß) eingesetzt, der das innere Gefüge und die Organisation einer Kompanie verantwortet.
- MannschaftenDie unterste Dienstgradgruppe der Bundeswehr (z. B. Schütze, Gefreiter, Obergefreiter). Einstieg ohne Unteroffiziers- oder Offizierslaufbahn, oft als Soldat auf Zeit für 2 bis 12 Jahre.
- GrenadierfeldwebelKarriereprogramm der Panzergrenadiertruppe: ein verkürzter, planbarer Weg vom Einstieg bis zum Feldwebel als Unteroffizier mit Portepee. Es bündelt Grundausbildung, Truppenverwendung und Unteroffizierausbildung in einem festen Werdegang.
- LeutnantEingangsdienstgrad der Offiziere. In der Regel nach abgeschlossener Offizierausbildung und meist einem Studium an einer Universität der Bundeswehr erreicht. Typische erste Verwendung ist der Zugführer.
- Offizieranwärter (OA)Bewerber und Soldat in der Offizierslaufbahn der Bundeswehr. Durchläuft Offizierausbildung, meist ein Studium an einer Bundeswehr-Universität und Truppenverwendung. Eingangsdienstgrad nach Abschluss ist der Leutnant.
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