Leutnant
Mit dem Leutnant beginnt die Offizierslaufbahn in der Truppe. Als junger Offizier führt er typischerweise einen Zug von rund 30 Soldaten und trägt damit früh Personal- und Einsatzverantwortung, fachlich unterstützt von erfahrenen Unteroffizieren wie dem Oberfeldwebel. Der Weg dorthin führt über das Offizierbewerber-Verfahren, die Offizierausbildung und in den meisten Laufbahnen ein Studium. Über dem Leutnant folgen Oberleutnant und Hauptmann. Gefragt sind neben Fitness vor allem Führungsstärke, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, Verantwortung für Menschen zu übernehmen.
Auf einen Blick
- Gruppe
- Offiziere (Eingangsdienstgrad)
- Erste Verwendung
- Zugführer (~30 Soldaten)
- Weg
- Offizierausbildung + Studium
- Darüber
- Oberleutnant, Hauptmann
Häufige Fragen zu Leutnant
Wie wird man Leutnant?
Über das Offizierbewerber-Verfahren, die Offizierausbildung und in den meisten Laufbahnen ein Studium an einer Universität der Bundeswehr. Der Leutnant ist der Eingangsdienstgrad der Offiziere.
Was führt ein Leutnant?
Typischerweise einen Zug von rund 30 Soldaten. Er trägt damit früh Personal- und Einsatzverantwortung, fachlich unterstützt von erfahrenen Unteroffizieren.
Verwandte Begriffe
- Offizieranwärter (OA)Bewerber und Soldat in der Offizierslaufbahn der Bundeswehr. Durchläuft Offizierausbildung, meist ein Studium an einer Bundeswehr-Universität und Truppenverwendung. Eingangsdienstgrad nach Abschluss ist der Leutnant.
- HauptfeldwebelErfahrener Unteroffiziersdienstgrad mit Portepee. Oft als Kompaniefeldwebel (der sogenannte Spieß) eingesetzt, der das innere Gefüge und die Organisation einer Kompanie verantwortet.
- BW — BundeswehrStreitkräfte Deutschlands. Teilstreitkräfte: Heer, Marine, Luftwaffe, Streitkräftebasis, Zentraler Sanitätsdienst, Cyber- und Informationsraum.
- GrenadierfeldwebelKarriereprogramm der Panzergrenadiertruppe: ein verkürzter, planbarer Weg vom Einstieg bis zum Feldwebel als Unteroffizier mit Portepee. Es bündelt Grundausbildung, Truppenverwendung und Unteroffizierausbildung in einem festen Werdegang.
- FeldwebelEingangsdienstgrad der Unteroffiziere mit Portepee. Der Feldwebel führt einen Trupp oder eine Gruppe und ist die erste echte Führungsebene zwischen Mannschaften und Offizieren.
- OberfeldwebelUnteroffiziersdienstgrad mit Portepee, eine Stufe über dem Feldwebel. Typischerweise als Zugführer-Stellvertreter oder in verantwortungsvollen Fach- und Ausbilderfunktionen eingesetzt.
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