KSM

Kommando Spezialkräfte Marine

KSM (Kommando Spezialkräfte Marine) Die Spezialeinheit der Deutschen Marine, stationiert in Eckernförde. Die Kampfschwimmer des KSM führen amphibische Operationen, Bordeinsatz-Kommandos (Boarding) und Unterwassereinsätze durch.

Das KSM ging aus der Kampfschwimmerkompanie hervor und ist die maritime Entsprechung zum KSK. Kernfähigkeit ist der Einsatz aus dem und im Wasser: Aufklärung und Zugriff von See, verdecktes Anlanden, Boarding von Schiffen und Tauchoperationen. Das Auswahlverfahren ist dreistufig mit einer Bestehensquote von rund 6 bis 13 Prozent. Der Eingangstest verlangt unter anderem 1.000 Meter Schwimmen unter 24 Minuten, Strecken- und Zeittauchen sowie Bankdrücken mit körpergewichtsabhängiger Last. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre, die Kampfschwimmerzulage liegt bei etwa 1.125 Euro im Monat.

Auf einen Blick

Bedeutung
Kommando Spezialkräfte Marine
Standort
Eckernförde
Trägerorganisation
Bundeswehr (Marine)
Bestehensquote
6–13 %
Ausbildungsdauer
ca. 3 Jahre
Eingangstest Schwimmen
1.000 m unter 24 Min

Aus der Praxis

Aktive Kampfschwimmer betonen, dass Tauchen trainierbar ist — auch wer beim Streckentauchen bei elf Metern startet, kann sich in wenigen Wochen auf volle Bahnen steigern. Der häufigste Vorbereitungsfehler ist, „auf blauen Dunst“ ins Eingangsverfahren zu gehen, ohne die exakten Disziplinen drei Monate gezielt zu trainieren.

Häufige Fragen zu KSM

Wofür steht KSM?

KSM steht für Kommando Spezialkräfte Marine — die Spezialeinheit der Deutschen Marine in Eckernförde, deren Operateure als Kampfschwimmer bezeichnet werden.

Wie hoch ist die Bestehensquote beim KSM?

Die Bestehensquote des dreistufigen KSM-Auswahlverfahrens liegt bei rund 6 bis 13 Prozent — vergleichbar selektiv wie das KSK-PFV.

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