Maximalkraft vs. Kraftausdauer

Maximalkraft vs. Kraftausdauer Zwei unterschiedliche Kraftqualitäten: Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft bei einer Wiederholung, Kraftausdauer die Fähigkeit, submaximale Kraft über viele Wiederholungen zu halten. Auswahlverfahren testen fast immer Kraftausdauer.

Das Missverständnis kostet viele Bewerber Punkte: Sie trainieren schwer mit wenigen Wiederholungen (Maximalkraft), obwohl im Test viele Wiederholungen mit dem eigenen Körpergewicht gefragt sind (Klimmzüge, Liegestütze, Sit-ups = Kraftausdauer). Beide Qualitäten brauchen unterschiedliche Reize: Maximalkraft über hohe Lasten und wenige Wiederholungen, Kraftausdauer über moderate Lasten und hohe Wiederholungszahlen. Eine solide Maximalkraft-Basis hilft zwar indirekt, aber wer im Auswahlverfahren bestehen will, muss gezielt die Wiederholungsleistung im Testformat trainieren. Methoden wie Grease the Groove (viele Sätze unter dem Maximum über den Tag verteilt) sind hier besonders wirksam.

Auf einen Blick

Maximalkraft
max. Kraft, 1 Wiederholung
Kraftausdauer
viele Wiederholungen submaximal
Test prüft
fast immer Kraftausdauer
Häufiger Fehler
falsche Qualität trainiert

Häufige Fragen zu Maximalkraft vs. Kraftausdauer

Sollte ich für das Auswahlverfahren auf Maximalkraft oder Kraftausdauer trainieren?

Fast immer auf Kraftausdauer, denn getestet werden viele Wiederholungen mit dem eigenen Körpergewicht (Klimmzüge, Liegestütze, Sit-ups). Eine Maximalkraft-Basis hilft indirekt, entscheidend ist aber die Wiederholungsleistung im Testformat.

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