Polizeiärztliche Untersuchung

Polizeiärztliche Untersuchung Medizinische Eignungsprüfung durch den Polizeiarzt: Sehkraft, Hörvermögen, Blutbild, Belastungs-EKG, orthopädische Funktion und psychologische Anamnese. Entscheidet über die Polizeidiensttauglichkeit (PDT).

Die Untersuchung ist gründlich und betrachtet den Körper als Ganzes. Neben Seh- und Hörtest, Blutbild und Belastungs-EKG werden Wirbelsäule und Gelenke funktionell geprüft und ein Urintest auf Eiweiß, Zucker und Drogenrückstände durchgeführt. Häufige Stolpersteine sind eine zu schwache Sehkraft, ein BMI außerhalb der Grenzwerte, unbehandelte orthopädische Befunde oder verschwiegene Vorerkrankungen. Wichtig: Ehrlichkeit im Gesundheitsfragebogen ist Pflicht, denn falsche Angaben können selbst nach erfolgreicher Einstellung noch zur Entlassung führen. Wer Risikofaktoren wie Sehschwäche oder Gewicht kennt, klärt sie am besten früh und lässt sie, wo möglich, vor dem Termin behandeln.

Auf einen Blick

Durchgeführt von
Polizeiarzt
Umfasst
Sehkraft, EKG, Blutbild, Orthopädie
Entscheidet über
Polizeidiensttauglichkeit (PDT)
Pflicht
ehrlicher Gesundheitsfragebogen

Häufige Fragen zu Polizeiärztliche Untersuchung

Was wird bei der polizeiärztlichen Untersuchung geprüft?

Sehkraft, Hörvermögen, Blutbild, Belastungs-EKG, die Funktion von Wirbelsäule und Gelenken sowie ein Urintest. Hinzu kommt eine psychologische Anamnese. Das Ergebnis entscheidet über die Polizeidiensttauglichkeit.

Darf man Vorerkrankungen verschweigen?

Nein. Falsche Angaben im Gesundheitsfragebogen können selbst nach erfolgreicher Einstellung noch zur Entlassung führen. Bekannte Risikofaktoren wie Sehschwäche oder Gewicht klärt man besser früh und lässt sie, wo möglich, vorab behandeln.

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