T1 / T2 / T3

Tauglichkeitsgrade

T1 / T2 / T3 (Tauglichkeitsgrade) Musterungs-Grade für den Bundeswehrdienst. T1 = voll verwendungsfähig, T2 = verwendungsfähig mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten, T3 = eingeschränkt verwendungsfähig. Alle 3 Grade gelten als wehrdienstfähig. Erst T4 (vorübergehend nicht dienstfähig) und T5 (nicht dienstfähig) schließen den Dienst aus.

Der Tauglichkeitsgrad wird bei der ärztlichen Untersuchung festgelegt und beschreibt, welche Verwendungen körperlich infrage kommen. T1 steht für volle Verwendungsfähigkeit, auch für anspruchsvolle Tätigkeiten. T2 bedeutet einsetzbar mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten, etwa bei bestimmten Sehwerten oder leichteren orthopädischen Befunden. T3 bedeutet eingeschränkt verwendungsfähig, schließt den Dienst aber nicht aus. Häufig missverstanden: T3 ist kein Ausschluss. Wer nicht dienstfähig ist, erhält T4 (vorübergehend) oder T5. Wichtig: Der Grad ist nicht in Stein gemeißelt. Behebbare Einschränkungen wie Übergewicht oder eine korrigierbare Sehschwäche können den Grad verbessern, wenn sie vor oder zwischen Untersuchungen angegangen werden. Für Spezialverwendungen gelten meist strengere Maßstäbe als die reine Grundtauglichkeit.

Auf einen Blick

T1
voll verwendungsfähig
T2
verwendungsfähig mit Einschränkungen
T3
eingeschränkt verwendungsfähig
Nicht dienstfähig
erst ab T4 / T5
Festgelegt bei
der Musterung

Häufige Fragen zu T1 / T2 / T3

Kann man mit T2 zur Bundeswehr?

Ja, T2 bedeutet einsetzbar mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten. Welche Verwendungen offenstehen, hängt von der konkreten Einschränkung ab. Für Spezialverwendungen gelten meist strengere Maßstäbe als die reine Grundtauglichkeit.

Bedeutet T3, dass man ausgemustert ist?

Nein. T3 bedeutet eingeschränkt verwendungsfähig und gilt weiterhin als wehrdienstfähig. Diese Verwechslung ist verbreitet. Ein Ausschluss vom Dienst wird über T4 (vorübergehend nicht dienstfähig) oder T5 (nicht dienstfähig) abgebildet, nicht über T3.

Ist der Tauglichkeitsgrad endgültig?

Nicht zwingend. Behebbare Einschränkungen wie Übergewicht oder eine korrigierbare Sehschwäche können den Grad verbessern, wenn man sie vor oder zwischen den Untersuchungen angeht.

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