PSK
Polizeisonderkommando
PSK (Polizeisonderkommando) Historische Bezeichnung (vor 1972), heute zumeist SEK genannt. In Oesterreich (EKO Cobra) bis heute gelaeufig.
Verwandte Begriffe
- SEK — SpezialeinsatzkommandoDie taktische Spezialeinheit der Landespolizeien für hochriskante Festnahmen, Geisellagen und Terrorlagen. Jedes Bundesland unterhält ein eigenes SEK. Voraussetzung ist in der Regel mindestens zwei Jahre Polizeidienst im Wach- und Wechseldienst.
- MEK — Mobiles EinsatzkommandoEine verdeckt arbeitende Spezialeinheit der Landeskriminalämter (und des BKA auf Bundesebene). Schwerpunkt sind verdeckte Observation, Ermittlungen und Zugriffe auf Observationsobjekte — weniger taktisch-athletisch als das SEK, stärker tarnungs- und observationsbasiert.
- USK — Unterstützungskommando (Bayern)Das Unterstützungskommando der bayerischen Polizei — eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit mit ausgeprägter taktischer Ausbildung. Schwerpunkt sind Versammlungs- und Veranstaltungslagen sowie der Lückenschluss zwischen Streifendienst und SEK.
- BFE — Beweissicherungs- und FestnahmeeinheitEine geschlossene Einheit der Bereitschaftspolizei für Großdemonstrationen, Fußballspiele und qualifizierte Festnahmen in Großlagen. In mehreren Bundesländern eine Vorstufe für spätere SEK-Karrieren. Die BFE+ der Bundespolizei schließt die Lücke zwischen regulärer Bundespolizei und GSG 9.
- OPK — Operatives Polizei-KommandoSelten verwendet, gelegentlich als interner Sammelbegriff.
- GSG9 — Grenzschutzgruppe 9 der BundespolizeiDie Spezialeinheit der Bundespolizei, gegründet 1972 nach dem Olympia-Attentat von München. Zuständig für Terrorlagen auf Bundesebene — Schienen-, Flug- und Seeverkehr sowie Geiselbefreiung. Rund 400 Einsatzkräfte, Hauptstandort Sankt Augustin bei Bonn.
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