Stellung (Österreich)
Die Stellung findet in einem der Stellungsstandorte statt und dauert in der Regel ein bis zwei Tage. Geprüft werden Gesundheit (internistisch, orthopädisch, Augen, Ohren), körperliche Leistungsfähigkeit über Testgeräte sowie kognitive und psychologische Eignung per Fragebogen und Gespräch. Aus den Ergebnissen ergeben sich Tauglichkeit und mögliche Verwendungen im Bundesheer. Für ambitionierte Stellungspflichtige lohnt es sich, fit zur Stellung zu kommen: Ein gutes Abschneiden eröffnet attraktivere Verwendungen und ist die Eintrittskarte für weiterführende Ausbildungen. Wer eine Spezialverwendung anstrebt, sollte Ausdauer, Kraft und Koordination vorab gezielt trainieren.
Auf einen Blick
- Land
- Österreich
- Dauer
- i. d. R. 1–2 Tage
- Prüft
- Medizin, Sport, Psychologie
- Deutsches Pendant
- Musterung
Häufige Fragen zu Stellung (Österreich)
Was passiert bei der Stellung in Österreich?
Eine ein- bis zweitägige Eignungsfeststellung mit medizinischer Untersuchung, körperlichen Leistungstests und psychologischer Eignungsprüfung. Daraus ergeben sich Tauglichkeit und mögliche Verwendungen im Bundesheer.
Lohnt es sich, fit zur Stellung zu kommen?
Ja. Ein gutes Abschneiden eröffnet attraktivere Verwendungen und ist Voraussetzung für weiterführende Ausbildungen. Wer eine Spezialverwendung anstrebt, sollte Ausdauer, Kraft und Koordination vorab gezielt trainieren.
Verwandte Begriffe
- Bundesheer (Österreich)Die Streitkräfte Österreichs. Spezialeinheit ist das Jagdkommando, die Militärpolizei-Spezialeinheit das MP Spez Det. Einstieg über die Stellung (Musterung) und den Grundwehrdienst.
- MusterungÄrztliche und psychologische Eignungsuntersuchung vor dem Eintritt in die Bundeswehr. Festgestellt wird die Wehrdiensttauglichkeit über die Tauglichkeitsgrade T1 bis T3. In Österreich heißt das Pendant Stellung.
- AushebungSchweizer Rekrutierungsverfahren für die Armee: zweitägige Abklärung von medizinischer, körperlicher, psychologischer und intellektueller Eignung im Rekrutierungszentrum. Entscheidet über Diensttauglichkeit und Funktionszuteilung.
- Warrior Ethos — Krieger-EthosWarrior Ethos beschreibt eine Haltung aus Pflichterfüllung, Disziplin, Teamgeist und kompromissloser Einsatzbereitschaft. Der Begriff stammt aus dem US-Militär und wird in Assessment-Centern und Vorstellungsgesprächen bei Spezialeinheiten häufig direkt oder indirekt abgefragt.
- Esprit de Corps — KorpsgeistEsprit de Corps (französisch für „Geist des Verbandes“) bezeichnet das Einheits- und Zugehörigkeitsgefühl innerhalb militärischer Truppen und Spezialeinheiten, den Korpsgeist, der ein Team zusammenhält und über persönliche Interessen stellt.
- Combat Readiness — EinsatzbereitschaftCombat Readiness (Einsatzbereitschaft) ist die Fähigkeit einer Spezialeinheit oder eines einzelnen Operators, jederzeit voll einsatzfähig zu sein. Sie wird durch periodische Leistungs- und Lagetests aufrechterhalten, wer durchfällt, verliert den operativen Status bis zur erneuten Qualifikation.
Du bereitest dich auf ein Auswahlverfahren vor?
Strukturiertes 1:1-Coaching für SEK, KSK, GSG 9, EGB und weitere Einheiten — von Trainern, die selbst aus Spezialeinheiten kommen.
Kostenloses Analysegespräch