DPT
Deutscher Polizei-Test
Der DPT (oder bundeslandspezifische Varianten davon) ist die schriftliche Intelligenz- und Konzentrationsprüfung des Polizei-EAV. Typische Aufgabentypen: Wortanalogien und Rechtschreibung, Zahlenreihen und Textaufgaben, Figuren-Rotation und Würfelaufgaben (räumliches Vorstellungsvermögen) sowie Konzentrationsblöcke unter Zeitdruck. Anders als beim Sport lässt sich der kognitive Teil sehr gut mit Übung verbessern — wer die exakten Aufgabenformate kennt und trainiert, steigert die Trefferquote deutlich.
Auf einen Blick
- Bedeutung
- Deutscher Polizei-Test
- Dauer
- 90–120 Minuten
- Prüft
- Sprache, Logik, Raum, Konzentration
- Format
- Papier oder Computer
Häufige Fragen zu DPT
Kann man den Polizei-Test üben?
Ja, und es lohnt sich deutlich. Der kognitive Test prüft feste Aufgabenformate (Wortanalogien, Zahlenreihen, Figuren-Rotation, Konzentration). Wer diese Formate gezielt trainiert, verbessert seine Trefferquote spürbar — anders als beim Sport, der langsamer reagiert.
Verwandte Begriffe
- EAV — EinstellungsauswahlverfahrenDas Einstellungsauswahlverfahren (EAV) ist das mehrstufige Auswahlverfahren der deutschen Polizei für die Einstellung in den Vollzugsdienst. Es umfasst Sporttest, kognitiven Test, medizinischen Test und Assessment-Center. Je nach Bundesland dauert es 1 bis 3 Tage.
- Wiener Testsystem — WTSDas Wiener Testsystem (WTS) ist eine computerbasierte kognitive Testbatterie der Schuhfried GmbH mit über 100 Einzeltests — darunter DLT (Determinationstest), RT (Reaktionstest), LVT (Lernvermögen) und INSBAT (Intelligenz-Struktur). Seit etwa 2020 Standard bei Polizei, Bundeswehr und SEK.
- Logisches DenkenZahlenreihen, Analogien, Schlussfolgerungen. Typisches DPT-Modul. ---
- Raeumliches Vorstellungsvermoegen (RV)Test aus DPT. Dreidimensionale Objekte drehen im Kopf, Netzformen erkennen.
- PFV — Potenzialfeststellungsverfahren / Physischer Fitness-VerbundPFV hat je nach Kontext zwei Bedeutungen: Bei der Polizei die körperliche Prüfung im Rahmen des EAV. Beim KSK und den Bundeswehr-Spezialkräften steht PFV für das Potenzialfeststellungsverfahren — das mehrwöchige Auswahlverfahren mit Bestehensquote unter 10 Prozent.
- Polizeidiensttauglichkeit (PDT)Die Polizeidiensttauglichkeit (PDT) ist die medizinische Eignungsprüfung für den Polizeivollzugsdienst. Geprüft werden Sehkraft, Hörvermögen, BMI (unter 30), Blutbild, orthopädische Checks und eine psychologische Anamnese.
Du bereitest dich auf ein Auswahlverfahren vor?
Strukturiertes 1:1-Coaching für SEK, KSK, GSG 9, EGB und weitere Einheiten — von Trainern, die selbst aus Spezialeinheiten kommen.
Kostenloses Analysegespräch