Gepaecklauf

Gepäcklauf / Gepäckmarsch

Gepaecklauf (Gepäcklauf / Gepäckmarsch) Ein Lauf oder Eilmarsch mit Zusatzlast (10–25 kg). Beim KSK und in der EGB-Auswahl eine Kerndisziplin — etwa 30 km mit 15 kg unter 4 Stunden. Beim EGB ist der 7.000-Meter-Gepäcklauf zentral.

Der Gepäcklauf prüft, was im Einsatz zählt: Ausdauer unter realer Last. Anders als der nackte Lauf belastet das Gewicht zusätzlich Wirbelsäule, Schultern und Füße — Überlastungsverletzungen sind in der Vorbereitung der häufigste Rauswurfgrund. Die Faustregel der Coaches: erst die Grundlagenausdauer ohne Last aufbauen, dann schrittweise Gewicht ergänzen, niemals umgekehrt. Beim EGB ist der 7.000-Meter-Gepäcklauf (Ziel deutlich unter 52 Minuten) die wichtigste Einzeldisziplin.

Auf einen Blick

Last
10–25 kg
KSK-Beispiel
30 km / 15 kg / unter 4 h
EGB-Kern
7.000 m unter 52 Min
Hauptrisiko
Überlastungsverletzung in Vorbereitung

Aus der Praxis

Der häufigste Vorbereitungsfehler ist, zu früh mit Weste und Gepäck zu trainieren. Coaches raten: erst ein solides Ausdauer-Fundament ohne Last legen, Plattenträger und Zusatzgewicht erst danach einsetzen — sonst kommen die Überlastungsverletzungen vor dem Auswahlverfahren.

Häufige Fragen zu Gepaecklauf

Wie bereite ich mich auf den Gepäcklauf vor?

Zuerst Grundlagenausdauer ohne Last aufbauen, dann schrittweise Gewicht ergänzen. Zu frühes Training mit voller Last führt häufig zu Überlastungsverletzungen, die die Vorbereitung beenden.

Verwandte Begriffe

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