Cooper-Test

Cooper-Test Der Cooper-Test ist ein 12-Minuten-Lauf auf Bahn oder Laufband, bei dem es darum geht, eine möglichst große Distanz zurückzulegen. Er misst die aerobe Grundlagenausdauer und ist in fast jedem Polizei- und Spezialeinheiten-Auswahlverfahren Standard.

Entwickelt vom US-Sportmediziner Kenneth H. Cooper, ist der Test ein einfacher, aber harter Indikator für die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max). Die geforderten Distanzen steigen mit der Einheit: regulärer Polizeidienst meist um 2.400 Meter (Männer 18–29), SEK oft 2.800 Meter und mehr, GSG 9 rund 3.000 Meter. Wer nur knapp über dem Mindestwert liegt, hat keine Reserve für die Ermüdung durch vorgelagerte Disziplinen — im Auswahlverfahren wird der Cooper-Test selten ausgeruht abgenommen. Die wirksamste Vorbereitung kombiniert lange Grundlagenläufe (GA1) mit Intervalltraining.

Auf einen Blick

Dauer
12 Minuten
Misst
Aerobe Ausdauer (VO2max)
Polizei regulär
ca. 2.400 m
SEK
2.800 m+
GSG 9
ca. 3.000 m

Aus der Praxis

PPF-Coaches sehen den häufigsten Fehler darin, nur Tempoläufe zu trainieren. Wer die Cooper-Distanz nachhaltig steigern will, braucht zuerst Grundlagen-Volumen im GA1-Bereich — viele Athleten verbessern ihre Pace deutlich, sobald sie mehr langsame Kilometer statt weniger schneller laufen.

Häufige Fragen zu Cooper-Test

Was ist ein guter Cooper-Test-Wert für die Polizei?

Für den regulären Polizeidienst gelten je nach Bundesland rund 2.400 Meter (Männer 18–29) als solide. Für Spezialeinheiten wie SEK oder GSG 9 sollten es 2.800 bis 3.000 Meter und mehr sein, um Reserve für die Gesamtbelastung zu haben.

Wie verbessere ich meinen Cooper-Test?

Durch eine Kombination aus Grundlagenausdauer (lange, langsame Läufe im GA1-Bereich) und Intervalltraining. Reines Tempotraining allein führt schnell zu Plateaus und Übertraining.

Verwandte Begriffe

Du bereitest dich auf ein Auswahlverfahren vor?

Strukturiertes 1:1-Coaching für SEK, KSK, GSG 9, EGB und weitere Einheiten — von Trainern, die selbst aus Spezialeinheiten kommen.

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