Tauchtauglichkeit
Die Untersuchung geht über die normale Wehrdiensttauglichkeit hinaus. Im Zentrum steht die Frage, ob der Körper Druckwechsel sicher verträgt: Ein zuverlässiger Druckausgleich über die Ohren, gesunde Nasennebenhöhlen und ein einwandfreies Trommelfell sind Pflicht. Hinzu kommen Lungenfunktionstests, ein Belastungs-EKG und der Ausschluss von Anfallsleiden. Ausschlusskriterien sind unter anderem Asthma, ein nicht behandelter Trommelfelldefekt oder bestimmte Herzbefunde. Wer Kampfschwimmer werden will, sollte diese Punkte früh ärztlich klären lassen, denn eine fehlende Tauchtauglichkeit beendet die Bewerbung unabhängig von der sportlichen Leistung.
Auf einen Blick
- Relevant für
- KSM-Kampfschwimmer, Marine
- Kern
- Druckausgleich + Trommelfell
- Tests
- Lungenfunktion, Belastungs-EKG
- Ausschluss u. a.
- Asthma, Anfallsleiden
Häufige Fragen zu Tauchtauglichkeit
Was wird bei der Tauchtauglichkeit geprüft?
Vor allem, ob der Körper Druckwechsel sicher verträgt: Druckausgleich über die Ohren, gesunde Nasennebenhöhlen und ein intaktes Trommelfell. Dazu kommen Lungenfunktion, Belastungs-EKG und der Ausschluss von Anfallsleiden.
Was schließt die Tauchtauglichkeit aus?
Unter anderem Asthma, ein nicht behandelter Trommelfelldefekt und bestimmte Herzbefunde. Diese Punkte sollte man früh ärztlich klären, weil eine fehlende Tauchtauglichkeit die Kampfschwimmer-Bewerbung unabhängig von der Sportleistung beendet.
Verwandte Begriffe
- KSM — Kommando Spezialkräfte MarineDie Spezialeinheit der Deutschen Marine, stationiert in Eckernförde. Die Kampfschwimmer des KSM führen amphibische Operationen, Bordeinsatz-Kommandos (Boarding) und Unterwassereinsätze durch.
- SchwimmtestSchwimmprüfung im Auswahlverfahren, meist 500 m Freistil auf Zeit, bei SEK/KSM zusätzlich Streckentauchen (z. B. 25 m ohne Luftholen) und teils Retten eines Dummies. Beim KSM ist Schwimmen die zentrale Disziplin.
- KampfschwimmerDie Operateure des KSM (Kommando Spezialkräfte Marine). Sie operieren aus dem und im Wasser: Aufklärung von See, verdecktes Anlanden, Boarding und Tauchoperationen. Eines der härtesten Auswahlverfahren Deutschlands mit unter 13 Prozent Bestehensquote.
- BMI — Body Mass IndexDer Body Mass Index (BMI) ist ein Verhältnis aus Körpergewicht und Körpergröße. Bei der Polizei gilt meist ein maximaler BMI von 30 (in einigen Bundesländern 28). Er ist nicht alleiniges Ausschlusskriterium, aber ein Triggerwert für vertiefte Untersuchung.
- Kpperlicher CheckOrthopädisch, kardiologisch, neurologisch, opthalmologisch (Auge), HNO (Hören).
- VP — Vollprobe / VollprüfungGesamtheit der medizinischen Tauglichkeitsprüfung. Je nach Einheit 1-3 Tage.
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