Jagdkommando Abzeichen
MilitärÖsterreichAktualisiert: 5. Juni 2026

Jagdkommando Auswahlverfahren

Jagdkommando

Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des österreichischen Bundesheers. Anders als oft im Mythos beschrieben geht es nicht darum, 'zum ultimativen Kämpfer' zu werden, sondern Teil einer hochprofessionellen Task Group zu sein, die international militärisch operiert. Die Selektion ist hart und folgt dem Bestenauslese-Prinzip: nur so viele Bewerber bestehen, wie tatsächlich Stellen offen sind. Veteranen aus zwei unabhängigen Insider-Quellen sind sich einig: Der häufigste Killer der Jagdkommando-Selektion sind nicht die Sportwerte, sondern Selbstzweifel und die Akkumulation schlechter Tage über drei Selektionswochen.

Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des österreichischen Bundesheers, gegründet am 4. Mai 1963 und seit Jahrzehnten in der Marc-Aurel-Kaserne in Wiener Neustadt stationiert, direkt neben der Polizei-Spezialeinheit EKO Cobra. Die Einheit gliedert sich in drei Task Groups, einen Stab und eine Lehrabteilung. Operator bleiben typischerweise 6 bis 9 Jahre in einer Task Group. Auslandseinsätze führen ins ehemalige Jugoslawien, nach Afghanistan, Mali, Libyen und in den Kongo. Das Auswahlverfahren dauert in der Regel drei Wochen im März und folgt dem Bestenauslese-Prinzip. Nur rund 15 Prozent der Bewerber bestehen die komplette Ausbildung. PPF Germany bereitet Soldaten mit einer 9- bis 12-monatigen periodisierten Vorbereitung auf Auswahlverfahren und Grundkurs vor.
4. Mai 1963
Gegründet
Wr. Neustadt
Standort
3 Task Groups
Struktur
6–9 Jahre
Verweildauer
3 Wochen (März)
Auswahlverfahren
~ 5 Monate
Grundkurs
ca. 15 %
Erfolgsquote
Bestenauslese
Aufnahme-Prinzip

Was ist das Jagdkommando?

Das Jagdkommando wurde am 4. Mai 1963 aufgestellt, ursprünglich in Wien, heute in der Marc-Aurel-Kaserne in Wiener Neustadt, räumlich direkt neben der Polizei-Spezialeinheit EKO Cobra. Strukturell gibt es drei Task Groups (operative Verbände), Stab und Lehrabteilung. Operator bleiben typischerweise 6 bis 9 Jahre in einer Task Group, bevor sie in andere Funktionen wechseln. Einsätze führen historisch ins ehemalige Jugoslawien, nach Afghanistan, Mali, Libyen und in den Kongo, überwiegend Aufklärungs-, Spezial- und Schutzaufträge im internationalen Kontingent.

Der häufigste Mythos rund um das Jagdkommando ist der Rambo-Mythos. Tom Fuchs, ehemaliger Jagdkommando-Operator und später WEGA-Polizist, beschreibt in einem öffentlichen Interview, wie der Mythos auf ihn wirkte, bevor er Insider wurde: 'Das war so der heilige Gral. Da kannte man niemand, da wusste man nicht. Du wirst rambo-mäßig — du wirst zu einem ultimativen Kämpfer, dem man nachher nichts mehr anhaben kann.' Die Realität ist anders. Jagdkommando-Operator sind keine Einzelkämpfer, sondern Team-Mitglieder in Aufklärungs- und Spezialaufträgen, mit klaren Befehlsketten.

Die Selektion folgt einem Bestenauslese-Prinzip. Nur so viele Bewerber bestehen, wie das Jagdkommando an Stellen offen hat. Das macht die Selektion auch unter formaler Erfüllung aller Mindestanforderungen unkalkulierbar: Wer den Sporttest mit Mindestwerten besteht, aber gegen besser-vorbereitete Mitbewerber antritt, kann trotzdem ausscheiden. Dazu kommt das eigentliche Härtemerkmal: Das dreiwöchige Auswahlverfahren akkumuliert Müdigkeit, Schlafentzug, körperliche Belastung und mentale Stresstoleranz über mehrere Tage. Genau hier scheitern die meisten.

Martin Held, 10-jähriger Jagdkommando-Veteran, formuliert die entscheidende Realität in einem öffentlichen Interview so: 'Der potenzielle Feind kommt ja nicht, wenn du gerade ausgeschlafen bist. Du fliegst ja nur an dem Tag raus, wo du einen schlechten Tag hast. Du musst einfach schauen, diese schlechten Tage so gut als möglich zu überstehen.' Und ergänzt zur Bewertung selbst: 'Das Auswahlverfahren ist nicht immer fair. Es sind quasi Menschen, die das beurteilen.' Beide Aussagen ergeben den Kern: Die Selektion bewertet nicht den besten Tag, sondern den durchschnittlichen Tag unter Akkumulation. Und sie wird von Menschen bewertet, deren Eindruck über mehrere Tage zählt.

Die Gesamterfolgsquote über das vollständige Auswahlverfahren plus den anschließenden Grundkurs liegt bei rund 15 Prozent. PPF Germany begleitet Soldaten in einer 9- bis 12-monatigen Periodisierung mit klar getrennten Aktivierungs-, Aufbau- und AVW-spezifischen Phasen. Der zentrale Hebel: A-E-Testung-Werte müssen weit vor dem Auswahlverfahren deutlich über den Mindestanforderungen liegen. Nach dem Auswahlverfahren ist keine Zeit mehr, an Leistungsfähigkeit zu arbeiten.

Alles über das Jagdkommando: Geschichte, Auswahlverfahren, Ausbildung

Standorte

Marc-Aurel-Kaserne, Wiener Neustadt

Das Jagdkommando ist in der Marc-Aurel-Kaserne in Wiener Neustadt stationiert, räumlich direkt neben der Polizei-Spezialeinheit EKO Cobra. Beide Einheiten teilen Trainingsinfrastruktur, sind organisatorisch aber komplett getrennt: Jagdkommando = Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), EKO Cobra = Bundesministerium für Inneres (BMI).

Anforderungen & Voraussetzungen

  • Aktiver Soldat des österreichischen Bundesheers
  • Abgeschlossener Grundwehrdienst
  • Erweiterte Kaderausbildung (Unteroffizier oder Offizier)
  • Verpflichtung als Zeitsoldat (SAZ)
  • Überdurchschnittliche körperliche Fitness — A-E-Testung deutlich über Mindestwerten
  • Psychische Belastbarkeit über mehrtägige Selektionsphasen
  • Vollkontakt-Kampf-Eignung
  • Schwimm- und Wasserspring-Eignung
  • Einwandfreies dienstliches Beurteilungsbild und Führungszeugnis

Jagdkommando EAV: Prüfungsbestandteile

01Voraussetzungs-Prüfung — Grundwehrdienst, Kaderausbildung, SAZ-Verpflichtung
02Dreiwöchige Selektionsphase, in der Regel im März, nach Bestenauslese-Prinzip
038 km Eilmarsch mit 20 kg Rückengepäck unter 60 Minuten in welligem Gelände
0430 m Seilklettern im Bärenhang (Beine in 90-Grad-Winkel-Position)
05300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten (Kampfanzug, ohne Schuhe)
0610 m Wassersprung ohne Zeitverzögerung am Sprungrand
07Hindernisbahn unter 5:10 Minuten
08A-E-Testung (Bundesheer-Standard-Sporttests)
09Vollkontakt-Kampf-Modul
10Psychologisch-sensomotorische Eignungsprüfung
11Bei Bestehen: rund fünfmonatiger Grundkurs, anschließend einjährige Einsatzausbildung 1 und modulare Spezialausbildungen

Ablauf des Jagdkommando Auswahlverfahrens im Detail

01

Phase 1: Voraussetzungs-Prüfung

Vor dem eigentlichen Auswahlverfahren steht die Prüfung der Voraussetzungen: aktiver Dienst im Bundesheer, abgeschlossener Grundwehrdienst, erweiterte Kaderausbildung, Verpflichtung als Zeitsoldat. Wer diese formalen Kriterien nicht erfüllt, kommt nicht zur Selektion. Wir empfehlen, die A-E-Testung-Werte weit vor der Selektion deutlich über den Mindestwerten zu etablieren. Die Selektion misst nicht 'bestanden ja/nein', sondern Position auf einer Bestenauslese.

02

Phase 2: Dreiwöchige Selektionsphase

Die dreiwöchige Selektion ist die eigentliche Auswahl. Sie kombiniert Marsch unter Last (8 km mit 20 kg in welligem Gelände unter 60 Minuten), Seilklettern im Bärenhang (30 m), Kleiderschwimmen (300 m unter 11 Minuten ohne Schuhe), Wassersprung (10 m ohne Zeitverzögerung), Hindernisbahn (unter 5:10 Minuten), A-E-Testung, Vollkontakt-Kampf und eine psychologisch-sensomotorische Eignungsprüfung. Jede Disziplin wird gewichtet; die Selektion folgt dem Bestenauslese-Prinzip. Wer mehrere durchschnittliche Tage hat, fällt gegenüber besser-vorbereiteten Mitbewerbern zurück.

03

Phase 3: Grundkurs (rund 5 Monate)

Bewerber, die die Selektion bestehen, durchlaufen den rund fünfmonatigen Grundkurs. Inhalte: Aufklärung, Schießen unter Bewegung, taktische Bewegungsformen, Überleben unter erschwerten Bedingungen. Erst nach erfolgreichem Grundkurs wird der Bewerber operativer Teil einer Task Group.

04

Phase 4: Einsatzausbildung 1 (rund 1 Jahr)

Nach dem Grundkurs folgt eine etwa einjährige Einsatzausbildung 1. Hier werden die spezifischen Fähigkeiten der zugewiesenen Task Group vertieft. Anschließend kommen modulare Spezialausbildungen (Scharfschützen-, Sprengstoff-, Gebirgs-, Wasser- oder Fallschirmsprung-Module), je nach Funktion und Bedarf der Einheit.

Ausbildung nach bestandenem EAV

Nach bestandenem Auswahlverfahren, fünfmonatigem Grundkurs und einjähriger Einsatzausbildung 1 wird der Operator Teil einer der drei Task Groups. Die Verweildauer beträgt typischerweise 6 bis 9 Jahre. In dieser Zeit absolviert der Operator modulare Spezialausbildungen und beteiligt sich an Übungen sowie internationalen Einsätzen. Historisch sind Jagdkommando-Operator in den Balkan, nach Afghanistan, Mali, Libyen und in den Kongo verlegt worden.

Besoldung & Vergütung

Als aktiver Soldat des Bundesheers bezieht der Jagdkommando-Operator die reguläre Bundesheer-Besoldung gemäß Dienstgrad und Verwendung. Spezialisierte Funktionen werden über Zulagen und Auslandsverwendungs-Tagegelder zusätzlich vergütet. Konkrete Werte werden im internen Bewerbungsprozess kommuniziert.

Jagdkommando Vorbereitung: Tipps

  • 9- bis 12-monatige Periodisierung planen. Die dreiwöchige Selektion akkumuliert über mehrere Tage und bestraft Kurzfrist-Vorbereitung hart.
  • A-E-Testung-Werte deutlich über den Mindestwerten etablieren, bevor das Auswahlverfahren beginnt. Die Selektion ist Bestenauslese, keine Mindestwert-Hürde.
  • Marschfestigkeit als eigene Kompetenz trainieren: 8 km mit 20 kg in welligem Gelände unter 60 Minuten erfordert Last-Konditionierung und Gelände-Erfahrung, nicht nur Ausdauer.
  • Kleiderschwimmen und 10 m Wassersprung früh in die Trainingsplanung integrieren. Viele Bewerber unterschätzen die Wasser-Disziplinen.
  • Vollkontakt-Kampf-Erfahrung sichern (mehrere Sportarten, Sparring-Realität). Ohne Sparring bricht die Kampf-Komponente unter Adrenalin zusammen.
  • Monotonie-Training: Märsche ohne Musik, Schwimmen mit suboptimaler Brille, Marsch mit nicht eingelaufenen Stiefeln. Frustrationselemente bewusst einbauen.
  • Mindset auf das Bestenauslese-Prinzip ausrichten: nicht 'bestehen', sondern unter den Besten landen. Wer mit Mindestwert-Mentalität antritt, wird durchgereicht.
  • Klares Warum vor der Selektion. Martin Held: 'Das Auswahlverfahren ist nicht immer fair.' Wer ohne klares Warum antritt, gibt unter mehrtägiger Akkumulation auf.

Videos zur Jagdkommando Vorbereitung

Häufig gestellte Fragen zum Jagdkommando Auswahlverfahren

Was ist das Jagdkommando?

Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des österreichischen Bundesheers, gegründet am 4. Mai 1963. Stationiert in der Marc-Aurel-Kaserne in Wiener Neustadt. Drei Task Groups, Stab und Lehrabteilung. Einsätze international: Balkan, Afghanistan, Mali, Libyen, Kongo.

Wer kann sich beim Jagdkommando bewerben?

Aktive Soldaten des Bundesheers mit abgeschlossenem Grundwehrdienst, erweiterter Kaderausbildung und Verpflichtung als Zeitsoldat. Ohne diese formalen Voraussetzungen ist eine Bewerbung nicht möglich.

Wie hart ist das Jagdkommando-Auswahlverfahren?

Nur rund 15 Prozent der Bewerber schaffen das komplette Ausbildungs-Programm (Auswahlverfahren plus Grundkurs). Das dreiwöchige Auswahlverfahren folgt dem Bestenauslese-Prinzip: nur so viele bestehen, wie das Jagdkommando an Stellen offen hat. Mindestwerte zu erfüllen reicht nicht. Entscheidend ist die Position gegenüber besser-vorbereiteten Mitbewerbern.

Welche Sportwerte muss ich erfüllen?

Operator-Anforderungen umfassen u.a.: 8 km Eilmarsch mit 20 kg unter 60 Minuten in welligem Gelände, 30 m Seilklettern im Bärenhang, 300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten ohne Schuhe, 10 m Wassersprung ohne Zeitverzögerung, Hindernisbahn unter 5:10 Minuten, bestandene A-E-Testung sowie Vollkontakt-Kampf-Eignung.

Was ist der häufigste Grund, warum Bewerber scheitern?

Selbstzweifel und fehlende mentale Robustheit über mehrtägige Akkumulation, nicht primär fehlende Fitness. Zwei unabhängige Jagdkommando-Veteranen (Tom Fuchs aus Bewerber-Perspektive, Martin Held mit 10 Jahren Erfahrung) bestätigen das in öffentlichen Interviews. Wer 'mal schauen geht, ob es geht', fällt gegen Bewerber durch, die strukturiert und langfristig vorbereitet sind.

Wie lange dauert eine realistische Vorbereitung?

Unsere Erfahrung: 9 bis 12 Monate periodisierte Vorbereitung mit klaren Aktivierungs-, Aufbau- und AVW-spezifischen Phasen. 12-Wochen-Crash-Programme reichen für das Bestenauslese-Prinzip nicht aus.

Wie lange dauert der Jagdkommando-Grundkurs?

Nach bestandenem dreiwöchigen Auswahlverfahren folgt der eigentliche Jagdkommando-Grundkurs mit rund fünf Monaten Dauer. Inhalte: militärisches Schießen, Sprengtechnik, Sanität, Überleben in Wildnis und feindlicher Umgebung, Fallschirmspringen, Heeresbergführer-Module und taktische Bewegungsformen in Gelände. Erst nach bestandenem Grundkurs ist der Bewerber operativer Jagdkommando-Soldat und wird einer der drei Task Groups zugeteilt. Während des Grundkurses gibt es weitere Ausscheide-Punkte. Wer das Auswahlverfahren übersteht, ist noch nicht am Ziel.

Was verdient man beim Jagdkommando?

Jagdkommando-Soldaten sind Berufs- oder Zeitsoldaten des österreichischen Bundesheers. Die Grundbesoldung richtet sich nach Dienstgrad und Verwendungsgruppe nach dem Gehaltsgesetz des Bundes. Dazu kommen Spezialeinheits-Zulagen für Operator-Status, Fallschirm-Zulage, Gefahrenzulagen bei Auslandseinsätzen und einsatzbezogene Zuwendungen. Konkrete Beträge werden im internen Bewerbungsprozess kommuniziert und unterscheiden sich nach Karrierestand. Für die Mehrheit der Bewerber ist das Jagdkommando keine Geld-Entscheidung, sondern eine Berufungs-Entscheidung mit langer Verweildauer von 6 bis 9 Jahren.

Kann man als Frau zum Jagdkommando?

Das Jagdkommando ist grundsätzlich offen für alle Soldaten des Bundesheers, unabhängig vom Geschlecht. Bewerberinnen durchlaufen das identische Auswahlverfahren mit identischen Mindestwerten und identischem Bestenauslese-Prinzip. Konkrete Aufnahmequoten weiblicher Bewerberinnen kommuniziert das Bundesheer nicht öffentlich. Die sportlichen Anforderungen wie 8-km-Eilmarsch mit 20 kg unter 60 Minuten, 30 m Seilklettern im Bärenhang oder Hindernisbahn unter 5:10 Minuten gelten für alle Kandidaten gleich.

Wie alt darf man beim Jagdkommando sein?

Eine starre obere Altersgrenze für die Bewerbung ist nicht öffentlich kommuniziert. Faktisch gehören aktiver Soldatenstatus, mehrjährige Diensterfahrung und Zeitsoldaten-Verpflichtung zu den Voraussetzungen, was den realistischen Bewerber-Pool auf typischerweise das mittlere Alter eines aktiven Soldaten begrenzt. Die körperlichen Anforderungen wie Marschfestigkeit unter Last und Hindernisbahn-Zeiten sind für Bewerber jenseits Mitte 30 schwer zu erreichen, ohne mehrjährig sehr strukturiert zu trainieren. Konkrete Altersbänder werden im Bewerbungsverfahren bestätigt.

Muss man Zeitsoldat sein, um sich zu bewerben?

Ja. Eine Verpflichtung als Zeitsoldat des österreichischen Bundesheers oder Berufssoldaten-Status ist eine harte Voraussetzung. Wer nur den Grundwehrdienst absolviert hat, kann sich nicht direkt bewerben. Der typische Karrierepfad: Grundwehrdienst, erweiterte Kaderausbildung, Zeitsoldaten-Verpflichtung, dann Jagdkommando-Bewerbung. Diese Hürde sortiert reine Wehrdienstler aus und stellt sicher, dass Bewerber bereits militärische Routine, Disziplin und Karriereperspektive mitbringen.

Gibt es Fallschirmspringen beim Jagdkommando?

Ja. Fallschirmspringen ist fester Bestandteil der Jagdkommando-Ausbildung. Statisch-Line-Sprünge und Freifall sind Pflicht-Module. Bewerber müssen vor der Aufnahme nicht Fallschirmspringer sein, die Ausbildung übernimmt das Bundesheer im Rahmen des Grundkurses. Wer Höhenangst hat, scheitert hier auch bei guter Allgemeinfitness. Im operativen Einsatz nutzt das Jagdkommando Fallschirmsprung-Verfahren für verdeckte Einbringung in operative Räume.

Wie unterscheidet sich das Jagdkommando vom EKO Cobra?

Das Jagdkommando ist Bundesheer (BMLV) und übernimmt militärische Aufklärung, Spezialaufträge und Schutz im Auslandseinsatz. Das EKO Cobra ist Bundespolizei (BMI) und übernimmt zivile Sonderlagen, Terrorbekämpfung im Inland und internationale Schutz-Operationen. Räumlich sind beide Einheiten Nachbarn in Wiener Neustadt und teilen Trainingsinfrastruktur, organisatorisch sind sie komplett getrennt. Bewerber brauchen entweder aktiven Soldatenstatus (Jagdkommando) oder Polizei-Außendiensterfahrung (Cobra). Wer beide gleichzeitig in Erwägung zieht, hat die Karriere-Grundlage noch nicht geklärt.

Coacht PPF Germany Jagdkommando-Bewerber?

Ja. Wir coachen Jagdkommando-Bewerber mit einem 9- bis 12-Monats-Periodisierungs-Modell. Dokumentierte Coaching-Performance: 5000 m Lauf von 30:50 auf 20:10 Minuten in einem isolierten Lauf-Programming-Block, Top-Kraftwerte als Basis.

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TÜV Süd geprüft
TÜV Süd geprüftZertifizierter EAV-Anbieter
400+ Bewertungen aufTrustpilot
Geschrieben von

Niklas Voss

Gründer & Head Coach, PPF Germany

PPF Germany coacht seit 2022 Bewerber auf Polizei- und Bundeswehr-Auswahlverfahren im DACH-Raum — strukturierte 1:1-Programme mit dokumentierten Erfolgsquoten weit über dem Schnitt. Diese Page wird laufend mit aktuellen Verfahrens-Daten, Insider-Material und PPF-Coaching-Erkenntnissen gepflegt.

Geprüft & aktualisiert: Erstveröffentlichung: Mehr zu Niklas →