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MilitärÖsterreichAktualisiert: 15. September 2026Jagdkommando
Die sportlichen Limits stehen öffentlich im Netz. Sie sind nicht der Grund, warum der Großteil die drei Wochen nicht zu Ende geht.
Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des österreichischen Bundesheers. Anders als oft im Mythos beschrieben geht es nicht darum, 'zum ultimativen Kämpfer' zu werden, sondern Teil einer hochprofessionellen Task Group zu sein, die international militärisch operiert. Die Selektion ist hart und folgt dem Bestenauslese-Prinzip: Limits erfüllen heißt noch nicht aufgenommen, ausgebildet wird der tatsächliche Bedarf. Veteranen aus zwei unabhängigen Insider-Quellen sind sich einig: Der häufigste Killer der Jagdkommando-Selektion sind nicht die Sportwerte, sondern Selbstzweifel und die Akkumulation schlechter Tage über drei Selektionswochen.
Das Jagdkommando wurde am 4. Mai 1963 aufgestellt, ursprünglich in Wien, heute in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt, räumlich direkt neben der Polizei-Spezialeinheit EKO Cobra. Strukturell gibt es drei Task Groups (operative Verbände), Stab und Lehrabteilung. Nach den ersten zwei Ausbildungsjahren strebt das Bundesheer eine weitere Verwendung von mehr als sechs Jahren beim Verband an, danach sind Wechsel in Spezialfunktionen, Kommandantenfunktionen oder die hauseigene Schule möglich. Einsätze führen historisch ins ehemalige Jugoslawien, nach Afghanistan, Mali, Libyen und in den Kongo, überwiegend Aufklärungs-, Spezial- und Schutzaufträge im internationalen Kontingent.
Der häufigste Mythos rund um das Jagdkommando ist der Rambo-Mythos. Ein ehemaliger Jagdkommando-Operator, der später zur WEGA wechselte, beschreibt in einem öffentlichen Interview, wie der Mythos auf ihn wirkte, bevor er Insider wurde: 'Das war so der heilige Gral. Da kannte man niemand, da wusste man nicht. Du wirst rambo-mäßig, du wirst zu einem ultimativen Kämpfer, dem man nachher nichts mehr anhaben kann.' Die Realität ist anders. Jagdkommando-Operator sind keine Einzelkämpfer, sondern Team-Mitglieder in Aufklärungs- und Spezialaufträgen, mit klaren Befehlsketten.
Die Selektion folgt einem Bestenauslese-Prinzip. Nur so viele Bewerber bestehen, wie das Jagdkommando an Stellen offen hat. Das macht die Selektion auch unter formaler Erfüllung aller Mindestanforderungen unkalkulierbar: Wer den Sporttest mit Mindestwerten besteht, aber gegen besser-vorbereitete Mitbewerber antritt, kann trotzdem ausscheiden. Dazu kommt das eigentliche Härtemerkmal: Das dreiwöchige Auswahlverfahren akkumuliert Müdigkeit, Schlafentzug, körperliche Belastung und mentale Stresstoleranz über mehrere Tage. Genau hier scheitern die meisten.
Ein Jagdkommando-Veteran mit zehn Jahren Dienst formuliert die entscheidende Realität in einem öffentlichen Interview so: 'Der potenzielle Feind kommt ja nicht, wenn du gerade ausgeschlafen bist. Du fliegst ja nur an dem Tag raus, wo du einen schlechten Tag hast. Du musst einfach schauen, diese schlechten Tage so gut als möglich zu überstehen.' Und ergänzt zur Bewertung selbst: 'Das Auswahlverfahren ist nicht immer fair. Es sind quasi Menschen, die das beurteilen.' Beide Aussagen ergeben den Kern: Die Selektion bewertet nicht den besten Tag, sondern den durchschnittlichen Tag unter Akkumulation. Und sie wird von Menschen bewertet, deren Eindruck über mehrere Tage zählt.
Eine amtliche Erfolgsquote veröffentlicht das Bundesheer nicht. Nach Erfahrungswerten aus Bewerber- und Veteranen-Berichten schließen rund 15 Prozent das Auswahlverfahren samt anschließender Ausbildung ab. PPF Germany begleitet Soldaten in einer 9- bis 12-monatigen Periodisierung mit klar getrennten Aktivierungs-, Aufbau- und AVW-spezifischen Phasen. Der zentrale Hebel: A-E-Testung-Werte müssen weit vor dem Auswahlverfahren deutlich über den Mindestanforderungen liegen. Nach dem Auswahlverfahren ist keine Zeit mehr, an Leistungsfähigkeit zu arbeiten.
Alles über das Jagdkommando: Geschichte, Auswahlverfahren, Ausbildung
Das Jagdkommando ist in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt stationiert, räumlich direkt neben der Polizei-Spezialeinheit EKO Cobra. Beide Einheiten teilen Trainingsinfrastruktur, sind organisatorisch aber komplett getrennt: Jagdkommando = Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), EKO Cobra = Bundesministerium für Inneres (BMI).
| Nächstes Auswahlverfahren | März 2027Termin laut Karriere-Portal des Bundesheeres, ein Tagesdatum ist noch nicht veröffentlicht |
|---|---|
| Danach | Grundkurs + Einsatzausbildung 1 bis Ende 2028Abzeichen erst mit der ersten Einsatzbereitschaft |
| Eilmarsch | 8 km mit 20 kg unter 60 minOperator. Für Supporter gilt stattdessen MST Profil A oder B |
| Kleiderschwimmen | 300 m unter 11 minOperator und Supporter |
| Bärenhang & Hindernisbahn | 2027 nicht mehr im Limit-Dokument2025 noch gelistet (30 m Bärenhang, Hindernisbahn unter 5:10). Viele Quellen im Netz sind veraltet |
| A-E-Testung | 6 Klimmzüge · 48 Kniebeugen · 31 Liegestütze · 25 Sit-ups · 19 Hockwechsel-Sprüngejeweils 1 min Pause zwischen den Übungen |
| 2400-m-Lauf | unter 12:00 minAbschluss der A-E-Testung |
| Aufnahme-Prinzip | BestenausleseLimits erfüllen heißt nicht aufgenommen — ausgebildet wird nur der tatsächliche Bedarf |
| Erfolgsquote | ca. 15 %Erfahrungswert aus Bewerber- und Veteranen-Berichten, keine amtliche Statistik |
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Vor dem eigentlichen Auswahlverfahren steht die Prüfung der Voraussetzungen: ordentliches Dienstverhältnis im Bundesheer, abgeschlossene Kaderanwärterausbildung 1 oder anrechenbare Ausbildung, positive erweiterte Verlässlichkeitsprüfung, Kadereignung, gültige militärische körperliche Leistungsprüfung und Fallschirmsprungtauglichkeit. Soldaten melden sich bei ihrem Kommandanten und bei der Rekrutierung des Jagdkommandos. Wer die Kaderanwärterausbildung 1 oder die Fallschirmsprungtauglichkeit nicht rechtzeitig nachweist, steht im März nicht am Start. Beides braucht Vorlauf. Wir empfehlen, die A-E-Testung-Werte weit vor der Selektion deutlich über den Mindestwerten zu etablieren. Die Selektion misst nicht 'bestanden ja/nein', sondern Position auf einer Bestenauslese.
Das Auswahlverfahren stellt laut Bundesheer die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit künftiger Operator und Combat-Supporter fest. Die amtlichen sportlichen Limits 2027 für Operator: 8 km Eilmarsch mit 20 kg unter 60 Minuten, 300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten und die A-E-Testung mit 2400-m-Lauf unter 12:00 Minuten. Supporter absolvieren den Militärischen Sporttest Profil A oder B und dasselbe Kleiderschwimmen. Bärenhang und Hindernisbahn standen noch im Limit-Dokument 2025, im Dokument 2027 sind sie nicht mehr aufgeführt. Darüber hinaus arbeitet das Verfahren mit Belastungsphasen unter Schlafentzug und psychologischer Beurteilung, deren Details nicht amtlich veröffentlicht sind. Gereiht wird nach Bestenauslese: Wer mehrere durchschnittliche Tage hat, fällt gegenüber besser vorbereiteten Mitbewerbern zurück.
Wer aufgenommen wird, durchläuft den Grundkurs. Schwerpunkt ist laut Bundesheer die individuelle Ausbildung zur Überlebensfähigkeit im Gefechtsfeld der Spezialeinsatzkräfte, unter anderem Sprengen, Gefechtstechniken, Nahkampf, Scharfschießen, Fernmeldewesen und Sanitätswesen für Spezialeinsatzkräfte. Grundkurs und Einsatzausbildung 1 laufen für den Jahrgang 2027 bis Ende 2028. Auch im Grundkurs gibt es weitere Ausscheide-Punkte.
Die Einsatzausbildung 1 startet direkt nach dem Grundkurs. Mit ihr beginnen Teamausbildung und Spezialisierung, typisch in Waffentechnik, Sanitätswesen, Kommunikation und Pioniertechnik, dazu Ausbildung zu Lande, zu Wasser und aus der Luft (Fallschirmsprungausbildung, Fast-Roping). Mit Erreichen der ersten Einsatzbereitschaft wird das Jagdkommando- oder Unterstützungsabzeichen verliehen. Danach folgen Einsatzausbildung 2 und 3 modular, etwa Heeresbergführer, Freifall, Kampfschwimmer, Scharfschütze, Hundeführer oder SOTAC.
Nach Auswahlverfahren, Grundkurs und Einsatzausbildung 1, zusammen rund zwei Jahre, erreicht der Operator die erste Einsatzbereitschaft und wird in die Einsatzorganisation aufgenommen. Das Bundesheer strebt danach eine weitere Verwendung von mehr als sechs Jahren an. In dieser Zeit absolviert der Operator modulare Spezialausbildungen und beteiligt sich an Übungen sowie internationalen Einsätzen. Historisch sind Jagdkommando-Operator in den Balkan, nach Afghanistan, Mali, Libyen und in den Kongo verlegt worden.
Als aktiver Soldat des Bundesheers bezieht der Jagdkommando-Operator die reguläre Bundesheer-Besoldung gemäß Dienstgrad und Verwendung. Spezialisierte Funktionen werden über Zulagen und Auslandsverwendungs-Tagegelder zusätzlich vergütet. Konkrete Werte werden im internen Bewerbungsprozess kommuniziert.
„Die Limits schaffe ich heute schon.“
Genau das ist die Falle. Die Limits sind Eintrittskarte, nicht Bewertungsmaßstab. Gereiht wird nach Bestenauslese, und gemessen wird nicht dein bester Tag, sondern die Summe aus drei Wochen mit Schlafdefizit, nassem Material und Muskelkater. Wer die Werte am ausgeruhten Sonntag trifft, trifft sie in Woche zwei oft nicht mehr.
„Ich gehe erst mal hin und schaue, ob es geht.“
Das Auswahlverfahren gibt es nicht jederzeit: Nach dem März 2027 laufen Grundkurs und Einsatzausbildung 1 bis Ende 2028. Ein Testlauf kostet dich im Zweifel deutlich mehr als drei Wochen. Wer ohne belastbares Warum antritt, gibt statistisch dann auf, wenn die Bedingungen schlecht sind — und schlechte Bedingungen sind der Normalfall der Selektion.
„Ich trainiere ohnehin schon hart.“
Hart trainieren und selektionsspezifisch trainieren sind zwei verschiedene Dinge. Marschfestigkeit unter 20 kg, Kleiderschwimmen und eine A-E-Testung mit nur einer Minute Pause zwischen den Übungen sind eigene Fertigkeiten. Wer sie erst im März das erste Mal übt, verliert Punkte an Technik, nicht an Fitness.
„Zwölf Monate Vorbereitung sind zu lang.“
Der Termin steht fest, deine Vorbereitungszeit ist also begrenzt. Rechne rückwärts vom März 2027: Jeder Monat, den du jetzt nicht nutzt, fehlt dir am Ende. Wer im Januar anfängt, trainiert im Tapering-Fenster noch Grundlagen — und geht mit Restmüdigkeit in eine Selektion, die Müdigkeit ohnehin mitbringt.
Das Jagdkommando ist die Spezialeinheit des österreichischen Bundesheers, gegründet am 4. Mai 1963. Stationiert in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt. Drei Task Groups, Stab und Lehrabteilung. Einsätze international: Balkan, Afghanistan, Mali, Libyen, Kongo.
Soldaten mit ordentlichem Dienstverhältnis im Bundesheer, abgeschlossener Kaderanwärterausbildung 1 (oder anrechenbarer Ausbildung), positiver erweiterter Verlässlichkeitsprüfung, Kadereignung, gültiger militärischer Leistungsprüfung und Fallschirmsprungtauglichkeit. Soldaten melden sich bei ihrem Kommandanten und bei der Rekrutierung des Jagdkommandos (jagdkommando.bewerbung@bmlv.gv.at). Wer noch kein Soldat ist, beginnt über die Wehrdienstberatung ein Dienstverhältnis. Für Fachfunktionen (Enabler, etwa Versorgung, Nachschub oder Werkstätten) ist kein Auswahlverfahren nötig.
Eine amtliche Quote gibt es nicht. Nach Erfahrungswerten schaffen rund 15 Prozent der Bewerber das komplette Programm aus Auswahlverfahren und Ausbildung. Das Auswahlverfahren folgt dem Bestenauslese-Prinzip: Limits erfüllen heißt nicht aufgenommen, ausgebildet wird der tatsächliche Bedarf. Mindestwerte zu erfüllen reicht nicht. Entscheidend ist die Position gegenüber besser-vorbereiteten Mitbewerbern.
Laut amtlichem Limit-Dokument 2027 für Operator: 8 km Eilmarsch mit 20 kg unter 60 Minuten, 300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten und die A-E-Testung mit 6 Klimmzügen, 48 Kniebeugen, 31 Liegestützen, 25 Sit-ups und 19 Hockwechsel-Sprüngen (je 1 Minute Pause) plus 2400-m-Lauf unter 12:00 Minuten. Supporter: Militärischer Sporttest Profil A oder B und 300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten. Bärenhang (30 m) und Hindernisbahn (unter 5:10) standen im Dokument 2025 noch drin, 2027 nicht mehr. Viele ältere Quellen im Netz führen sie weiterhin als Limit.
Selbstzweifel und fehlende mentale Robustheit über mehrtägige Akkumulation, nicht primär fehlende Fitness. Zwei unabhängige Jagdkommando-Veteranen (einer aus Bewerber-Perspektive, einer mit zehn Jahren Dienst in der Einheit) bestätigen das in öffentlichen Interviews. Wer 'mal schauen geht, ob es geht', fällt gegen Bewerber durch, die strukturiert und langfristig vorbereitet sind.
Unsere Erfahrung: 9 bis 12 Monate periodisierte Vorbereitung mit klaren Aktivierungs-, Aufbau- und AVW-spezifischen Phasen. 12-Wochen-Crash-Programme reichen für das Bestenauslese-Prinzip nicht aus.
Ja. Das Jagdkommando stellt das Konzept Tactical Fitness bereit. Die aktuelle Version (Einstufung v1.1) startet mit einem Critical-Velocity-Test aus einem 2-minütigen und einem 10-minütigen Maximallauf, aus dem Geschwindigkeits- und Herzfrequenzzonen abgeleitet werden, dazu ein Push-up- und Pull-up-Maximaltest. Die Werte schickst du per E-Mail an jakdo.trainingsplan@bmlv.gv.at und bekommst den passenden Plan zurück. Die frühere öffentliche Plan-Version von 2023 zeigt, wie so ein periodisierter Mikrozyklen-Plan aussieht: Das Laufvolumen steigt von rund 25 auf über 32 Kilometer pro Woche (mindestens 45 Minuten je Einheit, mindestens dreimal die Woche), das Kraftvolumen von 250 auf über 300 Liegestütze und von 50 auf 60 Klimmzüge pro Woche im Satztraining. Ab Woche 2 kommt der Marsch mit 10 Kilogramm Rucksack im Gelände dazu, ab Woche 3 das Schwimmen bis hin zum Kleiderschwimmen. Entscheidend ist die Einordnung: Der offizielle Plan ist ausdrücklich auf die körperliche Leistung ausgelegt und setzt voraus, dass du den Einstufungstest und 45-Minuten-Läufe bereits bewältigst. Die mentale Schulung und die auswahlverfahrens-spezifische Vorbereitung bleiben bewusst offen, das hält der Plan selbst fest. Genau dort setzen wir an: Wir bauen die vorausgesetzte Basis auf, individualisieren über die Zonen und ergänzen die mentale sowie AVW-spezifische Vorbereitung über 9 bis 12 Monate.
Das Bundesheer nennt keine Einzeldauer für den Grundkurs, sondern einen Zeitraum: Grundkurs und Einsatzausbildung 1 laufen nach dem Auswahlverfahren im März 2027 bis Ende 2028. Inhalte des Grundkurses laut Bundesheer: Sprengen, Gefechtstechniken, Nahkampf, Scharfschießen, Fernmeldewesen und Sanitätswesen für Spezialeinsatzkräfte. Fallschirmsprungausbildung und Fast-Roping folgen in der Einsatzausbildung 1. Erst mit der ersten Einsatzbereitschaft am Ende der Einsatzausbildung 1 gibt es das Abzeichen und die Aufnahme in die Einsatzorganisation. Während des Grundkurses gibt es weitere Ausscheide-Punkte. Wer das Auswahlverfahren übersteht, ist noch nicht am Ziel.
Jagdkommando-Soldaten sind Berufs- oder Zeitsoldaten des österreichischen Bundesheers. Die Grundbesoldung richtet sich nach Dienstgrad und Verwendungsgruppe nach dem Gehaltsgesetz des Bundes. Dazu kommen Spezialeinheits-Zulagen für Operator-Status, Fallschirm-Zulage, Gefahrenzulagen bei Auslandseinsätzen und einsatzbezogene Zuwendungen. Konkrete Beträge werden im internen Bewerbungsprozess kommuniziert und unterscheiden sich nach Karrierestand. Für die Mehrheit der Bewerber ist das Jagdkommando keine Geld-Entscheidung, sondern eine Berufungs-Entscheidung: Das Bundesheer strebt nach der zweijährigen Ausbildung eine Verwendung von mehr als sechs Jahren an.
Das Jagdkommando ist grundsätzlich offen für alle Soldaten des Bundesheers, unabhängig vom Geschlecht. Bewerberinnen durchlaufen das identische Auswahlverfahren mit identischen Mindestwerten und identischem Bestenauslese-Prinzip. Konkrete Aufnahmequoten weiblicher Bewerberinnen kommuniziert das Bundesheer nicht öffentlich. Die amtlichen Limits wie 8-km-Eilmarsch mit 20 kg unter 60 Minuten, 300 m Kleiderschwimmen unter 11 Minuten oder die A-E-Testung sind im Limit-Dokument nicht nach Geschlecht unterschieden.
Eine starre obere Altersgrenze für die Bewerbung ist nicht öffentlich kommuniziert. Faktisch gehören ein Dienstverhältnis im Bundesheer und die abgeschlossene Kaderanwärterausbildung 1 zu den Voraussetzungen, was den realistischen Bewerber-Pool auf das typische Alter junger Kadersoldaten begrenzt. Die körperlichen Anforderungen wie Marschfestigkeit unter Last und Hindernisbahn-Zeiten sind für Bewerber jenseits Mitte 30 schwer zu erreichen, ohne mehrjährig sehr strukturiert zu trainieren. Konkrete Altersbänder werden im Bewerbungsverfahren bestätigt.
Nein. Der erste Schritt ist laut Bundesheer ein ordentliches Dienstverhältnis im Österreichischen Bundesheer, der Einstieg läuft über die Wehrdienstberatung. Voraussetzung für das Auswahlverfahren ist außerdem die abgeschlossene Kaderanwärterausbildung 1 oder eine anrechenbare Ausbildung. Der typische Weg: Einstieg ins Bundesheer, Kaderanwärterausbildung 1, dann Meldung beim Kommandanten und bei der Rekrutierung des Jagdkommandos. Weil das Auswahlverfahren nur einmal im Jahr stattfindet, lohnt es sich, diese Schritte rückwärts vom März aus zu planen.
Ja. Die Fallschirmsprungtauglichkeit ist bereits Voraussetzung für das Auswahlverfahren und wird ärztlich festgestellt, das braucht Vorlauf. Springen können musst du vorher nicht: Die Fallschirmsprungausbildung ist Teil der Einsatzausbildung 1, die Freifallausbildung folgt später modular in der Einsatzausbildung 2 und 3. Wer Höhenangst hat, sollte das früh ehrlich klären. Im operativen Einsatz nutzt das Jagdkommando Fallschirmsprung-Verfahren für verdeckte Einbringung in operative Räume.
Das Jagdkommando ist Bundesheer (BMLV) und übernimmt militärische Aufklärung, Spezialaufträge und Schutz im Auslandseinsatz. Das EKO Cobra ist Bundespolizei (BMI) und übernimmt zivile Sonderlagen, Terrorbekämpfung im Inland und internationale Schutz-Operationen. Räumlich sind beide Einheiten Nachbarn in Wiener Neustadt und teilen Trainingsinfrastruktur, organisatorisch sind sie komplett getrennt. Bewerber brauchen entweder aktiven Soldatenstatus (Jagdkommando) oder Polizei-Außendiensterfahrung (Cobra). Wer beide gleichzeitig in Erwägung zieht, hat die Karriere-Grundlage noch nicht geklärt.
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Behörden-Quellen, auf denen die Angaben dieser Seite basieren — zuletzt geprüft am 15.09.2026.
Amtliche Limit-Übersicht für Operator und Supporter, Stand Mai 2026. Grundlage für Eilmarsch, Kleiderschwimmen, A-E-Testung und 2400-m-Lauf auf dieser Seite.
Voraussetzungen, Bewerbungsweg, Ausbildungsabschnitte und Termine (Auswahlverfahren März 2027, Ausbildung bis Ende 2028).
Auftrag, Gliederung und Standort der Einheit.
Aktuelles offizielles Einstufungskonzept: Critical-Velocity-Test und Kraft-Test, Auswertung per E-Mail an das Jagdkommando.
Frühere öffentliche Plan-Version mit Lauf- und Kraftvolumen, Grundlage für die Plan-Beschreibung in den FAQ.
Diese Seite ist eine redaktionelle Aufbereitung von PPF Germany und keine offizielle Veröffentlichung des Jagdkommandos oder des Österreichischen Bundesheeres. Es besteht keine Kooperation und keine Freigabe. Limits und Termine können sich ändern — verbindlich ist ausschließlich die Ausschreibung, die du über deinen Kommandanten und die Rekrutierung des Jagdkommandos erhältst. Wir beurteilen keine dienstliche Eignung und geben keine Bestehensprognose ab.

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