Glossar-Kategorie

Bundeswehr Allgemein

18 Fachbegriffe der Kategorie Bundeswehr Allgemein. Jeder Eintrag hat eine eigene Detailseite mit strukturierten Daten (DefinedTerm-Schema) für Suchmaschinen und AI-Assistenten.

Feldjäger

Die Militärpolizei der Bundeswehr. Aufgaben sind Verkehrs- und Begleitdienst, Ermittlungen, Personenschutz und Sicherungsaufgaben im In- und Ausland. Teil der Streitkräftebasis.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Heer

Die Landstreitkräfte der Bundeswehr und größte Teilstreitkraft. Umfasst Infanterie, Panzertruppe, Artillerie sowie die Division Schnelle Kräfte mit KSK, Fallschirmjägern und Gebirgsjägern.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Luftwaffe

Die Teilstreitkraft der Bundeswehr für den Luftraum: Kampfjets, Transportflugzeuge, Hubschrauber, Flugabwehr und Objektschutzkräfte. Eigene Laufbahnen vom fliegerischen Dienst bis zur Luftsicherung.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

MADMilitärischer Abschirmdienst

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist der Nachrichtendienst der Bundeswehr. Er prüft Bewerber für sicherheitsrelevante Positionen, etwa KSK, Kommando Heer oder Nachrichtenkräfte, im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

MAD-Ü1 / Ü2 / Ü3

Drei Stufen der militärischen Sicherheitsüberprüfung. Ü1 = einfache Überprüfung (Standardsoldat), Ü2 = erweiterte (KSK-Bewerber, Operatoren in sicherheitsrelevanten Funktionen), Ü3 = erweiterte mit Sicherheitsermittlungen (z. B. Zugang zu Kryptogerätschaften).

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Marine

Die Seestreitkräfte der Bundeswehr: Fregatten, U-Boote, Minenjäger und die Spezialeinheit KSM (Kampfschwimmer). Stationiert vor allem in Wilhelmshaven, Kiel und Eckernförde.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Militärischer SicherheitsbereichMSB

Ein militärischer Sicherheitsbereich ist ein abgegrenztes Gelände der Bundeswehr, dessen Betreten gesetzlich beschränkt ist, etwa Kasernen, Depots, Truppenübungsplätze und Übungsanlagen. Rechtsgrundlage ist das Gesetz über die Anwendung unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch Soldaten der Bundeswehr (UZwGBw). Unbefugtes Betreten ist strafbar.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Musterung

Die Musterung ist die Eignungsuntersuchung der Bundeswehr. Sie besteht aus der ärztlichen Begutachtung und dem computerassistierten CAT-Test; bei längerfristigen Diensten kommt ein Gespräch mit einer Assessmentkommission hinzu. Ergebnis ist ein Tauglichkeitsgrad. Seit dem Wehrdienstgesetz vom 1. Januar 2026 ist die Musterung für Männer ab Geburtsjahr 2008 verpflichtend, der Dienst selbst bleibt freiwillig.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

OffzBewOffiziersbewerber

Bewerber für die Offizierslaufbahn. Hat ein anderes Auswahlverfahren als Mannschaftsdienstgrade: Assessment mit INSBAT, Führungskompetenz-Tests, Eignungs-Feststellungs-Verfahren (EFV) in Köln.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

Reservist

Ehemaliger Soldat oder freiwillig Verpflichteter, der nach der aktiven Dienstzeit für Übungen und im Spannungs- oder Verteidigungsfall herangezogen werden kann. Die Reserve ergänzt die aktive Truppe personell.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

SaZSoldat auf Zeit

Soldat auf Zeit (SaZ) ist ein befristetes Dienstverhältnis bei der Bundeswehr, typischerweise 2 bis 25 Jahre, meist als SaZ 4, 8, 12 oder 25. Es ist der Standard-Status für die meisten Berufssoldaten-Laufbahnen vor der etwaigen Verbeamtung auf Lebenszeit.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

SGASpezifische Grundausbildung

Die Spezifische Grundausbildung (SGA) folgt auf die Allgemeine Grundausbildung (AGA) und vermittelt die Fähigkeiten der jeweiligen Truppengattung. Dauer je nach Verwendungsreihe rund 3 bis 9 Monate.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

T1 / T2 / T3Tauglichkeitsgrade

Musterungs-Grade für den Bundeswehrdienst. T1 = voll verwendungsfähig, T2 = verwendungsfähig mit Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten, T3 = eingeschränkt verwendungsfähig. Alle 3 Grade gelten als wehrdienstfähig. Erst T4 (vorübergehend nicht dienstfähig) und T5 (nicht dienstfähig) schließen den Dienst aus.

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Siehe auch: AGA, BS, BW

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