20 Fachbegriffe der Kategorie Fitness-Tests (Kognitiv / Mental). Jeder Eintrag hat eine eigene Detailseite mit strukturierten Daten (DefinedTerm-Schema) für Suchmaschinen und AI-Assistenten.
Prüfung des Allgemein- und Aktualitätswissens im Polizei- und Bundeswehr-Einstellungstest: Politik, Geschichte, Geografie, Recht, aktuelle Ereignisse und teils naturwissenschaftliche Grundlagen.
Subtest des Wiener Testsystems zur Messung von Aufmerksamkeit und Konzentration. Der Proband vergleicht eine Figur mit Vergleichsfiguren und entscheidet auf Übereinstimmung. Misst Tempo und Genauigkeit zugleich.
Subtest des Wiener Testsystems zur Messung von Reaktionsfähigkeit und Belastbarkeit unter Dauerstress. Auf Farb-, Ton- und Lichtreize muss schnell und korrekt mit Tasten und Pedalen reagiert werden, das Tempo passt sich dem Probanden an.
Rechtschreib- und Konzentrationsprüfung im Polizei-Einstellungstest: ein vorgelesener oder einzusetzender Text prüft Orthografie, Grammatik und Zeichensetzung. Oft als Lückendiktat am Computer.
Eine bewertete Diskussion von 4 bis 8 Bewerbern zu einem vorgegebenen Thema. Beobachtet werden Gesprächsbeitrag, Führungspotenzial, Sozialkompetenz und die Fähigkeit, andere einzubinden, ein Standard-Baustein im Assessment-Center.
Aufgabe, bei der mehrere Bewerber gemeinsam ein Problem lösen oder eine Lage bewältigen. Beobachtet werden Teamfähigkeit, Führungsverhalten und Kommunikation unter Zeitdruck.
Prüft die Fähigkeit, über längere Zeit fehlerfrei und schnell auf Reize zu reagieren. Klassiker sind Durchstreichtests (z. B. d2) und computerbasierte Varianten im Wiener Testsystem. Standard in nahezu jedem Polizei- und Bundeswehr-Auswahlverfahren.
Daueraufmerksamkeitstest: Über lange Zeit muss ein seltenes, unregelmäßiges Signal (ein größerer Zeiger-Sprung) erkannt werden. Prüft die Vigilanz, also die Wachsamkeit bei monotonen Aufgaben.
Test der Grundrechenarten, Prozent-, Dreisatz- und Textaufgaben unter Zeitdruck, meist ohne Taschenrechner. Standardbestandteil von Polizei- und Bundeswehr-Einstellungstests.
Fragebogen zur Erfassung von Charaktereigenschaften, Belastbarkeit und Verhaltenstendenzen. Bei Polizei und Bundeswehr Teil der psychologischen Eignungsdiagnostik. Wichtig ist konsistentes, ehrliches Antworten, da Validitätsskalen Beschönigung erkennen.
Prüfung der sprachlichen Kompetenz: Wortschatz, Grammatik, Textverständnis und sprachlogisches Denken. Teil vieler Polizei- und Behörden-Einstellungstests, oft kombiniert mit dem Diktat.
Ein Einzelinterview unter bewusstem psychischem Druck, mit rhetorischer Provokation, schnellen Themenwechseln und gezielten Reizfragen. Bei SEK- und Spezialeinheiten-Verfahren ein fester Bestandteil, um Stressresistenz und Selbststeuerung zu prüfen.
Standardisiertes Auswahlgespräch mit festgelegten Fragen und Bewertungsankern, damit alle Bewerber vergleichbar beurteilt werden. Verbreitet in Assessment-Centern von Polizei und Bundeswehr.
Einzelgespräch mit einer Auswahlkommission. Geprüft werden Motivation, Selbstreflexion, Auftreten und Authentizität. Anders als das Stressinterview ist es sachlich gehalten, bewertet aber ebenfalls die Eignung für den Polizei- oder Soldatenberuf.