12 Fachbegriffe der Kategorie Bundeswehr Spezialeinheiten. Jeder Eintrag hat eine eigene Detailseite mit strukturierten Daten (DefinedTerm-Schema) für Suchmaschinen und AI-Assistenten.
Die Division Schnelle Kräfte (DSK) ist der Heeresverband, dem das KSK, die Fallschirmjäger und die Heeresflieger unterstellt sind. Sie ist die kommandierende Division für Spezial- und Krisenreaktionskräfte des deutschen Heeres.
Die Eignungsfeststellung ist der erste Abschnitt des KSK-Auswahlverfahrens, rund drei Wochen extrem belastender Parcours mit Ausdauer, Kraft, Orientierungsmärschen und Schlafentzug. Hier scheidet der Großteil der Bewerber aus.
Spezialisierte Kräfte des Heeres mit erweiterten Grundbefähigungen, die Zwischenebene zwischen klassischer Infanterie und dem KSK. EGB-Kräfte übernehmen Spezialaufklärung, Fernspäh-Aufträge und unterstützen Spezialoperationen.
Spezialisierte Aufklärungskräfte des Heeres, die weit hinter den feindlichen Linien Informationen gewinnen. Verdecktes Bewegen, Langzeitbeobachtung und präzise Meldung sind ihre Kernfähigkeiten. Teil der EGB-fähigen Kräfte.
Die Fallschirmjäger sind die Luftlandeverbände des Heeres mit Sprungausbildung und Gefechtsdienst unter extremen Bedingungen. Viele Fallschirmjäger-Kräfte sind EGB-fähig, Standorte sind unter anderem Seedorf und Saarlouis.
Die Gebirgsjäger sind die Gebirgsinfanterie der Bundeswehr, stationiert in Bad Reichenhall und Mittenwald. Spezialisiert auf Gebirgs- und Wintergefecht, Hochgebirgsbeweglichkeit und Einsätze unter extremen klimatischen Bedingungen.
Die Operateure des KSM (Kommando Spezialkräfte Marine). Sie operieren aus dem und im Wasser: Aufklärung von See, verdecktes Anlanden, Boarding und Tauchoperationen. Eines der härtesten Auswahlverfahren Deutschlands mit unter 13 Prozent Bestehensquote.
Das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) ist die Teilstreitkraft der Bundeswehr für digitale Kriegsführung, gegründet 2017. Laufbahnen umfassen Cyber-Operator, IT-Fachdienst und elektronische Kampfführung.
Das Kommandoaufnahmeverfahren ist das Auswahlverfahren für KSK-, KSM- und EGB-Verwendungen der Bundeswehr-Spezialkräfte. Es erstreckt sich über mehrere Wochen bis Monate, die Durchfallquote liegt regelmäßig bei rund 90 Prozent.
Der Eliteverband der Bundeswehr für Spezialoperationen, stationiert in Calw. Aufträge: Bekämpfung von Terrorzellen, Geiselbefreiung im Ausland, strategische Spezialaufklärung und Schutz deutscher Staatsangehöriger in Krisengebieten.
Die Spezialeinheit der Deutschen Marine, stationiert in Eckernförde. Die Kampfschwimmer des KSM führen amphibische Operationen, Bordeinsatz-Kommandos (Boarding) und Unterwassereinsätze durch.
Die Potenzialanalyse ist der zweite Abschnitt des KSK-Auswahlverfahrens nach der Eignungsfeststellung (EF). Im Fokus stehen taktische Führung und Entscheidungen unter Druck, geprüft wird, wer nicht nur durchhält, sondern auch führen kann.